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Freitag, 20. Dezember 2024

Wofür lohnt es sich?

 

 

In ein paar Wochen ist das Jahr passé. Ich finde, diese kommenden Wochen bieten immer etwas Raum für Eigenreflektion. Ich habe mich heute früh schon hingesetzt und mir ein paar gute Fragen gestellt und in mein Tagebuch Stichpunkte dazu gemacht.

👉🏼 Welches waren Highlights meines Jahres?
👉🏼 Wo ergaben sich Kämpfe und/oder Herausforderungen? Was haben sie mich gelehrt?
👉🏼 Welches Gefühl oder Wort beschreibt mein Jahr und weshalb?
👉🏼 Was möchte ich getrost im neuen Jahr bleiben lassen, was möchte ich beibehalten bzw ausbauen?



Diese Dinge schriftlich festzuhalten, hilft, dass man auch Ordnung in den Gedanken bekommt. Über einige Dinge staunt man hinterher, dass man die so gut gemeistert hat oder sich getraut hat. Bei anderen schüttelt man nur den Kopf und denkt: Warum? Ich denke, es gibt immer auch Dinge, die man bewusst am Ende eines Jahres in Gottes Hände legen darf und seiner Gnade überlassen darf. Du bist nicht dazu gemacht, alles ins neue Jahr zu schleppen. Da ist einer, der hat stärkere Schultern!!  


 Wofür lohnt es sich, im neuen Jahr auf mein Essverhalten zu achten?



Ich gehöre der Generation an, die sich scheinbar fragen, was man davon hat. Ob es sich lohnt. Was ich persönlich davon habe...

In meiner Küche hängt eine Karte, die ich mir immer wieder anschaue. Mal stecke ich sie zeitweise wieder weg, dann hole ich sie wieder hervor. Dort habe ich aufgeschrieben: "Wofür lohnt es sich auf mein Essverhalten zu achten?" Darunter habe ich zwei Spalten aufgeteilt: langfristig und kurzfristig.


Und dann habe ich mir schon vor Jahren Gründe gesucht, die sich langfristig und kurzfristig lohnen.

Ein Beispiel: Langfristig lohnt es sich, sein Gewicht  und sein Essverhalten zu kontrollieren, damit du eine konstante Garderobe halten kannst und nicht für jede Saison eine andere Jeansgrösse haben musst!

 Macht Sinn, oder?

Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber ich muss mich immer wieder neu motivieren! Falls du jetzt nickst, bist du in guter Gesellschaft. 

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit, dürfen wir immer wieder neu die Entscheidung treffen: Wie voll befülle ich den Teller? Schaffe ich es, beim Asado trotzdem bei einem Teller zu bleiben? Achte ich auf die Portionen? Kann das Fest für mich auch einen sozialen Wert an sich haben, oder steht und fällt alles mit meinem wankenden oder disziplinierten Essverhalten? 

Mach dir doch mal deine eigene List, wofür es sich in 2025 weiterhin lohnt, auf dich und dein Essverhalten zu achten. Ganz sicher findest du deine persönlichen Gründe.

 

Und nun wünsche ich dir besinnliche und gesegnete Weihnachtstage und viele gute Gründe, das Jahr dankbar abzuschliessen.



Lebe leichter Coach Larissa Regier
regier.larissa@gmail.com
0982 745 380

Montag, 2. Dezember 2024

Geniesse Weihnachten mit allen Sinnen



Sehen: Weihnachtsfilm schauen. Weihnachtslichter bei abendlichen Spaziergang bewundern. Haus dekorieren und sich daran erfreuen.

Fühlen: Weihnachtsdeko kann kratzig sein, kann aber auch samtig sein. Fühl mal bewusst. Adventskranz basteln, wenn du dafür Liebe und ein Händchen hast. Mitfühlen, wo ist jemand, der diese Adventszeit mein Mitgefühl braucht?

Riechen: Wonach riecht Weihnachten? Nach getrockenten Apfelsinenstücken im Adventskalender, nach etwas muffiger Weihnachtsdeko (weil ein Jahr in der Kiste verpackt!), nach Sommerhitze, Regentagen, frisch gemähtem Rasen, Christrosen..

Hören: Weihnachtskäfer (für Chaqueños) hören. Für mich immer ein starker Hörimpuls, dass wir in der Adventszeit stecken!!! Lieblingsplaylist mit Weihnachtshits erstellen. Geht heute ganz einfach im Spotiy oder Youtube. Eines meiner Lieblingsweihnachtslieder ist übrigens "I call him Lord" (The Collingsworth Family), kannst du gerne mal renhören, einfach auf "Untertitel" klicken, falls du Englisch nicht verstehst. 

Schmecken: Weihnachtsgebäck geniessen wir ja auch nur einmal im Jahr, darf auch seinen Platz haben. Tip: Backen und verschenken. Oder nur eine Sorte backen, nennt man "künstliche Verknappung". So bist du weniger Geschmackskämpfen ausgesetzt.

 

Stelle dir am besten in der Weihnachtszeit immer wieder ein paar Fragen: 

1. Will ich mein Gewicht halten, weiter abnehmen oder ist es mir gleich, ob ich zunehme in der Advents-und Weihnachtszeit?

 

2. Welche Leckereien will ich geniessen? Welche sind bei mir "sin falta" an Weihnachten dabei? Auf welche kann ich im Gegenzug verzichen?

 

3. Wie jongliere ich bei all den Abschlussessen und weihnachtlichen Familienaktivitäten die Tellerportionen, um mich nicht ständig "pappsatt" zu fühlen, sondern die Energie und den Fokus auch gerade beim THema "Essverhalten" zu bewahren? (Tipp: Wenn du abends eingeladen bist, iss gerne zu Mittag ein Teller Suppe/oder einen kalten Salat mit etwas Hähnchenbrust.)


...und dann geniess die einmalige Zeit in vollen Zügen!!


Montag, 18. März 2024

Von Ausreden, Motivationen und Gruppenchats

Beim Lebe-leichter Gruppenkurs sind wir aktuell mit dem Thema "Lebe bewegt" unuterwegs. Die Bedeutung für einen aktiveren Lebensstil führten wir uns dabei vor Augen. Auch sprachen wir über Bewegunsmöglichkeiten, auch gerade wenn es zu heiß/zu kalt/ mit Kindern / vollem Terminkalender oder was auch immer ist. Ausreden gib's immer genug. Die lassen wir nicht gelten. 

"Ich frage euch die nächsten Tage dann mal, wie's läuft. Ihr könnt ja dann mal in die Gruppe schreiben, was ihr so macht", entließ ich die Teilnehmer aus der Stunde. Heute kriegst du mal einen Einblick, wie die Teilnehmer meines Gruppenkurses sich zur Bewegung begeistern lassen. 

Unter uns gesagt: Selbst ich drehte diese Woche ein paar Extrarunden, Babyboy musste mit, ob er wollte oder nicht ;-)

Ich glaube, die Abnahmen werden am Mittwoch sicherlich toll sein! Bin gespannt. 




Schreib doch mal in die Kommentare: Wie motivierst du dich für Bewegung? 

Montag, 3. Juli 2023

Kraftquellen im Alltag

Die Tage betete für eine Bekannte, dass sie ihre persönlichen Kraftquellen und Ressourcen im Alltag haben möge. Sie geht gerade durch eine schwierige Zeit. Da brauchen wir unsere ganz individuellen Oasen, das kann aber ganz unterschiedlich aussehen, stelle ich immer wieder fest. Was für den einen Sinn macht, sagt dem Nächsten nichts. 

Meine Kraftquellen im Alltag sind momentan: 

1. Meine Stille Zeit mit Bibellese und Gebet am Morgen, oft auch mit persönlicher Anbetungszeit. Singen vertreibt Furcht und Sorgen, das weiß die Gehirnforschung. Das wusste auch schon der Psalmist David, als er schrieb: Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103

2. Warm duschen. Kaum zu glauben, aber ich stelle fest, in der Schwangerschaft ist warmes Wasser eine wahre Wohltat. Im dritten Trimester hat man ja das Gefühl, alles spannt, schmerzt und droht zu reißen. Wasser entspannt da die Muskeln und Bänder ungemein.  Könnte paarmal am Tag duschen, mach ich aber natürlich nicht :-)

3. Etwas inspirierendes schreiben, lesen oder hören. Die Tage hörte ich mir einen Vortrag eines Mediziners an, zum Thema "Epigenetik und fetale Programmierung." Hört sich kompliziert an, war aber ein sehr sympathischer Geburtsmediziner. Findest du im Youtube. 

Den Juli Newsletter für meine Lebe leichter Selbstständigkeit zu schreiben gehörte definitiv zu einer Ressource die letzten Tage. Ich hatte nämlich schon tagelang gegrübelt, was ich diesmal da reinsetzten sollte und plop! - aufeinmal tauchte die Inspiration Schlag auf Schlag auf und der Newsletter war verschickt!

Übrigens: falls du den gerne hättest, lass es mich gerne wissen. Ich setze dich gerne auf die Verteilerliste, entweder per WhatsApp oder Mail - wie du es besser befindest für dich!

Was sind momentan deine Kraftquellen, deine Ressourcen? Wo tankst du auf? 

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Donnerstag, 15. Juni 2023

Arbeitsplatz mit Sonnenlicht

Habe mir heute Sonne verordnet. Bei uns ist der Winter eingebrochen, von heute auf morgen fielen die Temperaturen drastisch ab. Dabei ist laut Kalender noch nicht einmal richtig Winter, erst ab dem 21. Juni.  Heute erwachten wir allerdings schon mit 3 Grad Celsius - das ist heftig für uns. 

Da muss ich für genügend Sonne für mich sorgen, sonst überwiegt die Schwermütigkeit - habe ich festgestellt. 


Ich also heute einen Arbeitsplatz mit viel Sonnenlicht ausgesucht, was für ein Privileg. Unsere örtliche Bücherei führt ein nettes Café, dort arbeite ich hin und wieder gerne. Hat was nettes. 

Als Selbstständige in Teilzeit hat man ja die Freiheit, dann und von dort wo man möchte aus zu arbeiten. Hat was supernettes. Fühle mich gerade super privilegiert. 

Count your blessings. Name them one by one. 

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lr

Samstag, 6. Mai 2023

Zwischen positiven Affirmationen und sich-selbst-Schwäche-eingestehen

Ich stehe dazu: Der Schwangerschaftsbauch wird größer. Kleine nebensächliche Bewegungen wie Schuhe zubinden und Hosen ausziehen werden beschwerlicher. Mut zu Ehrlichkeit muss her!

Ich schwanke im Alltag zwischen körperlichen Tätgikeiten und bewusst hinsetzen und ausruhen. Das muss ich ehrlich gesagt bewusst einüben. Ich war eigentlich immer so der Mensch, der sich morgens eine lange Liste an Aufgaben schrieb und diese dann diszipliniert abarbeitete - und hinterher Pause. So nach dem Motto: Erst die Arbeit - dann das Spiel (ausruhen). Das geht jetzt nicht mehr. 

Übrigens: Ein Baby wachsen lassen, zählt das nicht als 24hs Arbeit???

Heute nach einem Spaziergang dachte ich bei mir: Ach jetzt brauch ich ein paar ermutigende Worte, dass es normal ist, sich so begrenzt in der Schwangerschaft zu fühlen. Habe eine Pinnwand bei Pinterest, las mir ein paar schöne Worte und Sprüche durch. Es half mir runter zu kommen. 

Mir hilft auch, bewusster mit Freundinnen und Schwestern darüber zu sprechen und diese ganze Fassade von: "Ach ich schaff das schon irgendwie...", "will ja auch kein Weich-Ei sein" mal sein zu lassen. 

Zu seinen Begrenzungen stehen, sich selbst Schwäche eingestehen - aus dem aktiven und immer präsenten Leben austreten und sich Ruhe und Muße gönnen,  in diesem Unterrichtsfach nehme ich grad viel Alltagsstoff auf!

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Donnerstag, 26. Januar 2023

Motivation

Bei Lebe leicher gehen wir der Frage, wer für die Gewichtsprobleme verantwortlich ist, nicht unbedingt auf den Grund. Nicht immer kann der Teilnehmer etwas für sein Übergewicht. Manches ist Vererbung.

Ganz oft sind schlechte Gewohnheiten im Spiel, die sich nach und nach eingeschlichen haben. Bei jeder Mahlzeit der Nachschlag. Zu viel Süßes. Zu wenig Bewegung. Ungesunde Entscheidungen, einfach weil es oft bequemer ist. Zu wenig Gemüse.

Genau da setzt Lebe leichter an. Du wirst von Woche 1 an mit deinen nicht förderlichen Gewohnheiten konfrontiert und vor die Wahl gestellt: Fange ich eines Tages an oder ist dies mein Tag 1?

Auch Beate (Name geändert) startete kürzlich mit dem Einzelcoaching. „Ich möchte wirklich meine Gewohnheiten verändern. Das Snacken während der Schreibtischarbeit, daran möchte ich arbeiten", teilte sie mir mit.

Solche konkreten Schritte sind tolle Ausgangslagen. Beate kann es nicht ändern, dass sie viel am Schreibtisch arbeiten muss, aber sie kann ändern, dass ab Tag 1 nur noch die Wasserkanne auf dem Schreibtisch steht statt der Snacks.

So verändert sie Tag für Tag eine wichtige Gewohnheit und sie trainiert, das Dauergrasen zwischen den Mahlzeiten konsequent sein zu lassen.

Welches sind denn bei dir Dinge, die du nicht ändern kannst, die aber möglicherweise dich ändern könnten?

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Montag, 29. August 2022

R-R-A

Montag steht bei mir wie M für Motivation. Auf Instagram ist es wohl typisch, einen "motivational Monday" Input zu geben. Irgendein tolles Rezept oder eine bestimme Übung. Auch gut. 

Bei mir so?

Montag versprühe ich nur so Motivation an meine Kursteilnehmer und Onliner. Sehr oft schreiben mir die Teilnehmer am Montag mit allerlei Belange. 

Auβerdem verfasse ich vieler meiner Inhalte (Blogs, Motivationen, E-Mails) am Montag. Dann durchforste ich mein Gehirn nach aussagekräftigen Vergleichen, inspiririenden Zitaten (Pinterest - meine Hilfskraft dazu!) und Bäm-Sätzen. Macht mir aber sowas von Spaβ. 

Denn: Motivation ist bei den Teilnehmern absolut erwünscht und notwendig.

Manchmal muss man als Coach nachpuschen, manchmal braucht man die vorhandenen Motivation nur zu beklatschen. 

In jedem Fall ist Abnehmen und Gewichthaltenlernen bei vielen Teilnehmern ein längerer Weg und es braucht Ausdauer. 

Rhythmus

Routine 

Ausdauer 

sind immer wieder drei Schlagworte die ich dazu gerne verwende. 

Wo immer du heute gerade dran bleiben willst, lass dir diese 3 Worte doch mal im Mund zergehen. Und lerne sie zu lieben.

Wir brauchen R, R und A im Haushalt, bei der nie endenden Arbeit

Ich kann mir vorstellen, junge Mütter brauchen R, R und A in der Kleinkindphase. 

Als Lehrerin (in jeglichem Job) braucht es ganz viel R, R und A. 

Damit die Motvation erhalten bleibt. 

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Donnerstag, 14. Juli 2022

Rundbriefler

Einmal im Monat schreibe ich Briefe. Nein, nicht mit Hand. Keine Angst.

Aber elektronische Rundbriefe, auch Newsletter genannt.

Worum es da geht?

Ich motivere ehemalige Teilnehmer und andere Interessenten, an ihrem leichten Lebensstil dranzubleiben. Ich gebe Infos über Lebe-leichter Inhalt, ich lasse vorschnuppern, was es heisst, von mir gecoacht zu werden.

Mal ein Rezept, mal was zum Thema Bewegung. Mal was Lustiges, dann was Geistreiches.

Möchtest du auch gerne 1x monatlich (etwa) so einen Rundbrief erhalten?

Gerne setze ich dich auf die Verteilerliste. Ich schicke entweder über E-Mail oder ganz entspannt über WhatsApp. Wie du möchtest.

Hinterlasse mir eine Nachricht und du kriegst schon diese Tage den ersten Newsletter.

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Samstag, 18. Juni 2022

Sei wie die Sonne...

Hin und wieder frage ich mich: Was bewegt die Leser,  monatlich, wöchentlich, ja täglich auf meinen Blog zu schauen? Was finden sie hier, dass sie gerne wieder zurückkommen? 

In den letzten Monaten hat die Leserzahl meines Blogs deutlich zugenommen. Vielen Dank, dass ihr (du) so pünktlich meinen Blog lest (liest). Das ermutigt mich, dranzubleiben! 

Manchmal taucht aber zeitweise nichts Geistreiches auf. Dann erleb ich einfach nichts. Oder jedenfalls nichts, was ich hier öffentlich schreiben würde. Ich schreibe ja nur das, womit ich einverstanden bin, dass die Welt (das Internet) es weiβ. Gut, manchmal hat man den Eindruck, Google weiβ sowieso alles, aber lassen wir das Thema...

Heute ein bisschen Inspiration für dich. An manchen Tagen braucht man ein paar gute Zeilen für die Gedanken. Etwas das aufbaut, inspiriert, Bilder im Kopf schafft. 

"Sei wie die Sonne. Steh früh auf und geh früh ins Bett.

Sei wie der Mond. Leute in der Dunkelheit.

Sei wie der Vogel. Iss, singe, trinke und fliege.

Sei wie eine Blume. Verliebt in das Sonnenlicht, aber fest verankert in der Erde.

Sei wie eine Frucht. Hübsch von auβen und gesund von innen. 

Sei wie der Tag. Komme und gehe ohne Prahlerei. 

Sei wie der Fluss. Immer nach vorne.

Sei wie ein Leuchtkäfer. Zwar klein, jedoch mit eigenem Leuchten.

Sei wie das Wasser. Wohltuend und durchsichtig."

Verfasser unbekannt. 

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Mehr zum Thema: 

Mein "Warum" zu diesem Blog

(Ver)trau dir und trau dich

Zwischen Mut und Experimentieren

Samstag, 26. März 2022

Der Herbst, der Herbst ist da, heihussasa!

So heiβt es in einem bekannten Kinderlied. 

Die letzten Tage war es schon mal kühl. Es nieselte. Ich hätte vor Freude durch die Wohnung tanzen können. Solange habe ich darauf gewartet. Sommerlaune hin und her - den Herbst lieb ich ganz besonders. 



Nun heiβt es: Die Herbst-Wintergarderobe aufstellen. 

Ja, du hast richtig gelesen. 

Ich ordne meinen Kleiderschrank mindestens zweimal im Jahr neu. Stelle Outfits zusammen. Fotografiere mich vor dem Spiegel *selbstverliebt*. Krame in Dosen und Kisten und packe mit glücklichen Sommererinnerungen die Sommershirts weg. 

"Du weiβt aber, dass es im Herbst bei uns auch noch heiβ werden", warnt mich der Gatte während ich werkele. Weiβ ich doch. Bin doch ein echtes Chacogirl. Hier lernen wir schon früh, dass es im Chaco  die klassischen vier Jahreszeiten eigentlich gar nicht gibt. 

Es gibt nass und trocken. Dazwischen ist alles möglich. 

Daher sortiere ich nicht alle Sommerkleidung weg. Einiges behalte ich als Kombinationismöglichkeiten. 

Während ich die Pullis und Jacken durchforste und anprobiere, staune ich: Was für Kombinationswunder ich in meinen Herbststücken doch habe!  Von einigem verabschiede ich mich frohen Gewissens. Hat ausgedient. Einiges steht auf meiner Liste, dass meiner Garderobe noch hinzugefügt werden muss. Darauf freue ich mich!

Neue Temperaturen. Neue Kleidung. Neues Lebensgefühl. 

Ach, wie gut...

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Montag, 3. Januar 2022

So mag ich mein Leben

Montagmorgen. Neue Woche, neues Jahr. 3. Januar - wenn das nicht nach "Durchstarten" klingt! Heute plaudere ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen ... 

Montag ist mein Lebe leichter Tag. Nicht, dass ich an den anderen Tagen nicht "leicht" lebe, nein - an diesem Tag glitzern meine Augen nur so, da sich an diesem Tag die Onliner melden und ich die Kursstunde vorbereite. 

Dann schreibe ich *Valeria (Name verändert), dass "nur" 200 gr Abnahme bitte nicht die Welt sind, sondern wir natürlich die ganzen Feiertage und ihren Urlaub nicht ausser Acht lassen. Ich versichere ihr: Sie bewegt sich trotzdem weiterhin auf ihr Ziel zu. Nächste Woche sind es bestimmt 800 gr und damit wäre sie wieder im Rennen. 

Während ich mir einen Eisbrecher für den Abendkurs überlege, trudelt eine Message von *Sabine ein, die ehrlicherweise gleich sagt, dass es wohl ein paar Feste zu viel sind und sie daher keine Abnahme verzeichnet. 

Aber bitte! 

Auch ihr sage ich, dass Abnehmen in diesen Jahresendtagen nicht ganz ohne ist. Keine deutliche Zunahme ist hier das Ziel- und das hätte sie ja erreicht. Denn wenn das Gewicht mal von einer auf die andere Woche eher stagniert, ist nicht gleich alles verloren. Es zählt ja immer der Gesamtprozess. Also, bitte weitermachen, so lautet meine Motivation an sie. 

Bin echt gespannt, was meine Gruppenteilnehmer heute Abend berichten werden. Ob es wohl Abnahmen gibt? 

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Dienstag, 10. August 2021

Alltagsfreude

"Unterrichten muss dem Lehrer Freude machen, dann erst haben die Schüler auch wirklich Freude am Lernen."

So lautete ein Satz, den wir als Lehrerbelegschaft meiner Region vor einigen Tagen von einem Referenten auf einer Konferenz aufschnappten. 

"Mach dir dein Hobby zum Beruf und du musst nie mehr arbeiten gehen", so hieβ es schon anno dazumal, als wir uns zum Thema Berufspraktikum und Studienmöglichkeiten in der Sekundarstufe mit Lehrern austauschten. 

Damals dachte ich auch: Lehrersein ist das Tollste das es gibt. Ich zweifelte nie daran. In meiner Fantasie das Beste, was die Welt für mich bereithielt.

Heute sehe ich das etwas nüchterner. 

Lehrersein fordert viel Einsatz, viel Kreativität, viel Eigeninitative und viel (!) Selbstreflexion. Ich will meine Blogleser hier nicht langweilen und mögliche Lehramtswärter nicht die Vorfreude nehmen, aber nach einigen Jahren Berufserfahrung verliert man im Trudel des Alltags manchmal die Berufsalltagsfreude. 

Das ist mir dieses Jahr gründlich passiert. Ich stehe dazu. Ich gehe damit auch offen um. 

Aber ich entdecke gerade, dass der anfangs zitierte Satz auch ein Stück Wahrheit enthält, soll heiβen: Wenn ich meinen Unterricht so plane, dass (selbst) ich daran Freude habe, dann tun es die Schüler auch. So kann Alltagsfreude entstehen. Klar, geht nicht immer. Aber geht immer wieder. 

Und noch ein toller Satz, der auch von diesem Referenten stammt, zitiere ich um ihn abgespeichert zu haben: 

"Solange besser möglich, ist gut nicht gut genug." (stammt aus der Feder eines deutschen Fuβballtrainiers)

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Montag, 5. Juli 2021

Halbjahres-Resümee

Die Tradition dieses Bloges besagt ja, dass man nach jedem Semester ein paar Rückschlüsse zieht, siehe Dezember 2020

1) Was habe ich Neues dazugelernt?  

Dass alle Rahmenbedingnungen stimmen können, dass deine Arbeitssituation besser nicht sein könnte - wenn man seine Gedanken nicht positiv darauf ausrichtet, vermiest man sich alles. Wie man über eine Situation denkt, entscheidet hinterher wie man darüber fühlt oder empfindet - viel mehr, als es einem bewusst wird. 

2) Welche gute(n) Entscheidung(en) habe ich getroffen? 

Die Ausbildung zum Lebe leichter Coach abgeschlossen zu haben. 

Mir selbst wieder mehr Zeit für mein Äuβeres zu nehmen, sprich: Outfit etwas sorgfältiger wählen, im Alltag dezentes Make up tragen, etwas mehr Zeit und Geld in gutsitzende Kleidung investieren.

Eine Kuchenliste erstellen. Aktuell stehen da 4-5 Kuchen drauf. Die anderen brauch ich momentan nicht. 

Mich selbst immer wieder zu moderatem Krafttraining mit der lieben Gabi Fastner (siehe Youtube) motivieren. "Machen ist wie wollen, nur krasser!"

3) Wenn ich eine Sache verändern könnte im verflossenen Halbjahr - was wäre es gewesen?

Weniger schwermütigenden  Gedanken nachgeben und Opfer-haltungs-Mindset an den Tag legen und dankbarer für viele gute Möglichkeiten zu sein! 

4) Welcher Mensch hat mich inspiriert?

Namen verrat ich natürlich nicht, aber ich habe nach langer Zeit des Suchens eine Frau kennen gelernt, deren Kleidungsstil ich mir als Vorbild nehme; deren Stil ich bewundere und ein klitze kleines bisschen nacheifere! Darf man doch!


Und du? Was waren High's und Low's deines Halbjahres? Reflektieren tut gut. Mach das doch mal :-)

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Freitag, 11. Juni 2021

Aus welchen Ausnahmen werden Gewohnheiten?

Jemand hat mal gesagt: "Eine Ausnahme zu erlauben ist nur beim ersten Mal eine "Ausnahme", beim zweiten Mal ist es eine Gewohnheit."

Die Geschichte Der Araber und sein Kamel zeigt, dass Ausnahmen sehr schnell zu Gewohnheiten werden und uns Stück für Stück einnehmen können, wenn wir nicht rechtzeitig die Notbremse ziehen. 

Der Araber erlaubte immer noch ein bisschen mehr, bis das Kamel sein Zelt ganz eingenommen hatte. 

An welchem Punkt hätte er "Stop!" sagen müssen? 
Welche Ausnahme hätte er erlauben können? 
An welchem Punkt wusste das Kamel, dass es eigentlich gewonnen hatte?
Welche "Ausnahmen" sind eigentlich bei dir mittlerweile "zur Gewohnheit" geworden?

Als Lebe-leichter Coach denke ich vor allem an die Gewohnheiten, die den Weg und das Erhalten des Wunschgewichtes immer wieder torpedieren. 

Zwischen den Mahlzeiten essen ist so eine Sache. Am Anfang ist es ein Stück Apfel. Klar, davon nimmst du nicht zu. Aber du erlaubst dir eine Ausnahme. 

Aus einem Stück Apfel werden Apfel mit Nüsse. Aus Nüssen wird irgendwann Schokolade.  Und das könnte hinderlich sein, wenn es zu oft wird. 

Besser ist also die Gewohnheit, zwischendurch überhaupt etwas zu essen, schrittweise ganz zu verändern. Und dem Kamel "Snack" erst kein bisschen ins "Zelt" zu lassen.

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Mittwoch, 5. Mai 2021

Schreiblust

Heute ergreift mich einfach so die Schreiblust. 

Problem dabei: Mir brennt nichts unter den Nägeln. "fondo blanco" sagt man so vielsagend in Spanisch. Momentan ist nicht viel los. Trotzdem darf man sich mal einiges von der Seele schreiben...

Der Winter ist in bei uns ins Land gezogen. Gestern gegen Abend fielen die Temperaturen innerhalb von Stunden um die 15-20 Grad Celsius. Typisch hier. Nächste Woche staubt uns der heiβe Nordwind wieder den Sand in die Häuser und wir schwitzen wie in der Sauna, aber diese Woche nicht -  diese Woche frieren wir. 

Vorige Woche feierten wir den Tag des Lehrers. Besser gesagt: wir als Lehrer wurden gefeiert. Obwohl ich dieses Jahr so meine Schwierigkeiten mit der Berufsidentität habe, wurde mir doch neu wichtig, dass ich in diesem Jahr einen Einfluss auf meine Schüler habe: auf ihr Lernen, ihre Einstellung, ihre seelische Entwicklung und ihr allgemeines Welt- und Sachverständnis. Und das darf man feiern!

In meiner persönlichen Körpergeschichte, von der ich ja auf diesem Blog auch ziemlich offen schreibe, habe ich die letzten Wochen gemerkt, dass sich so schnell alte Gewohnheiten einschleichen. Sie stibitzen sich wie kleine unscheinbare weiβe Mäuse in das Heer meines Alltags und kommen getarnt daher als: "Ach die eine Ausnahme mehr oder weniger..." 

Das Problem dabei ist nur, dass sich ein paar kleine Ausnahmen ganz schnell zu vielen groβen Ausnahmen summieren.Wenn das Wunschgewicht erreicht wurde, fängt die Stabilisierungsphase an. 

Rhythmus, Routine, Ausdauer - das sind die drei Schlagwörter um dranzubleiben. 

Ich führte mir selbst heute auch nochmal vor Augen: Das gesunde Essverhalten ist kein Sprint - sondern ein Marathon. Iss so, dass du lange durchhälst. Wer Marathon läuft, weiβ wie er seine Energie einteilt, sodass er dranbleibt. 

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Freitag, 30. April 2021

Wenn da nicht der Kuchen wäre... Teil 2

Meine eigensauferlegte Regel, den Arbeitsplatz als essensfreie Zone zu erklären, hat mir schon viele Male geholfen. Prävention sozusagen. 

Ich brauch dann einen Kampf nicht zu kämpfen, nämlich den inneren: Esse ich jetzt? Ist es mir das wert, dafür heute zu eine Ausnahme anzuschreiben?

Ich bin ja als Lehrerin tätig, da ist man mancherlei Versuchungen ausgesetzt, wenn Schüler Geburtstage feiern oder Eltern den Kollegium eine nette Geste in Form von Kuchen zukommen lassen. 

Da hat sich mein "Die-Schule-ist-essfreie-Zone" schon bewährt.

Nur gestern und heute strapazierte ich diese Regel ganz dolle. Es herrschte Feierstimmung: Tag des Arbeiters, Tag des Lehrers, und was man sonst noch so feiert. Da konnte nicht mal ich dem Kuchen widerstehen. Und fühlte mich zwei Tage hintereinander voller als sonst. Ganz sicher werden sich diese paar Ausnahmen mehr als sonst auch auf der Waage zeigen. 

Flugfett nennen wir das bei Lebe leichter. Kommt schnell und geht auch schnell wieder, wenn man rasch handelt. 

Also gucke ich die nächsten Tage noch etwas genauer auf meinen Teller und greife noch etwas mehr zum Gemüse statt zum Obst. Bestimmt kneifen die Hosen dann in ein paar Wochen nicht mehr. Auch ein Lebe leichter Coach hat mal kneifende Hosen...

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Samstag, 27. Februar 2021

"Wer sich bewegt, bewegt etwas"

Bewegung muss Spaβ machen und in deinen Alltag passen, sonst macht man sie nicht lange! Was für eine tiefgründige Erkenntnis...

"Für welchen Sport lässt du dich begeistern?", fragte mein Abnehmcoach Heike M. uns als Abnehmgruppe vor ein paar Wochen, in dem Zoom Kurs den ich aktuell mache. 

Ich gehe gerne spazieren und nutze die Zeit, um Podcast und Hörbücher zu hören. 

Ich radle auch gerne mit dem Rad, aktuell auch einmal die Woche mit meiner Freudin. 

Manchmal mache ich ein Workout aus dem YouTube, das variiert aber sehr. Meistens langweilt mich nach ein paar Mal machen ein Workout schon. Da ist Abwechslung gefragt.

Gerne tanze ich auch durch die Wohnung zu Merengue Musik, das hab ich bei Zumba gelernt. Der schnelle Merengue Stil bringt einen ganz schön ins Schwitzen. Einfach bei YouTube "merengue para bailar" eingeben. 

Oder schnelle Poplieder aus meinen Teeniejahren - dazu habe ich mir eine Playlist auf Spotify gemacht. 

Wenn das Wetter ungünstig ist, mache ich auch die "Walk the Walk" Videos von Leslie Sansone. Auch bei YouTube zu finden. 

Womit mich keiner mehr locken kann, sind lange und schweisstreibende Workouts. Die halte ich nie lange durch. Viel zu eintönig. Fitnessstudio habe ich auch noch nie probiert, kann ich mir aber ehrlich gesagt für mich auch nicht vorstellen. 

Optionen gibt es also. Bewegung muss Spaβ machen, am besten täglich eine Spaβeinheit von 30 Minuten! 

"Wo die Ausreden enden, beginnt der Erfolg" (aus: Lebe leichter)

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Samstag, 23. Januar 2021

Tränentrocknerin und Klassenclown

Das Schuljahr 2021 liegt wie ein unbeschriebenes Blatt vor uns. Januar und Februar sind immer ziemlich genial, weil die pure Vorfreude auf das Jahr mich erwischt. 

Ich sehe mir die Schülerliste an und sehe vor meinem inneren Auge die verschiedenen Persönchen vor mir: 

... die lieben Mädchen mit den hübsch gekämmten Haaren, die keiner Fliege was zuleide tun und mich im Alltag immer wieder entstressen, weil ihre Art einfach so lieb und nett ist...

... die rauen Jungs, die mit guter Heftführung und "Unterstreicht die Überschrift" nicht viel am Hut haben.  Die lieber drauβen toben wollen und ein Spektakel im Unterricht bräuchten, die mich aber auch herausfordern und viel Energie kosten und hin und wieder köstlich zum Lachen bringen mit ihren Albernheiten... 

... die Schüler, die den Unterricht mit ihrer Art hinterfragen, indem sie eine von mir nicht klar formulierte Ansage anders lösen und mir zeigen, dass ihre Art die Welt zu sehen, so anders und doch so spannend ist...

... die Schüler, die eine extra Portion Ermutigung brauchen, um die spanischen Vokabeln ("conjugaciones") immer und immer wieder zu üben...

... die vielen älteren Schüler, die dieses Jahr neu Mut schöpfen müssen / dürfen, sich in der spanischen Sprache (Fremdsprache) zu üben 

... und nicht zuletzt die Schüler, die hin und wieder die Konsequenzen für ihr Handeln spüren müssen und wo ich als Lehrkraft gesunde Grenzen setzen muss. Immer und immer wieder. 

Ich muss zugeben, Lehrerin sein heiβt an fünf der Tagen der Woche für einen halben Tag sehr viel Energie aufbringen für die verschiedenen Bedürfnisse innerhalb der Klassen. Manchmal ist man die Mama, manchmal die Tränentrocknerin und hin und wieder der Klassenclown. 

Auf ein neues Jahr! 

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Donnerstag, 14. Januar 2021

Ziele fürs neue Jahr

Ich erinnere mich an ein Gespräch, dass ich letztes Jahr mit jemandem führte, der meinte, er setze sich keine Ziele zum neuen Jahr. Das bringe ja doch nichts.  

Hm, da bin ich anderer Meinung. Ich setzte mir gerne Ziele. Für meinen Alltag, das Jahresquartal (also im 3 Monate Rhythmus) und fürs neue Jahr. Ziele geben mir eine Richtung, einen Fokus. Den brauch ich. Sonst frage ich mich Ende Jahr, wo nur die Zeit geblieben ist. 

Vielleicht liegt es auch an meinem Beruf, dass Ziele setzen mir nicht fremd ist. Ziele setzen und sie möglichst auch erreichen gehört zu den Grundkompetenzen als Lehrkraft. Und wenn man ein Ziel nicht erreicht hat, genau zu hinterfragen, woran es gescheitert ist. Wo kämen wir auch hin, wenn nicht jede Unterrichtsstunde mit einem Ziel versehen wäre - es würden viel Zeit, Energie und Ressourcen verloren gehen...

Aber in meinem Alltag und persönlichen Leben ist das Zielesetzen nicht immer so einfach. 

Wenn ich mir zum Beispiel fürs neue Jahr vornehme "Ich möchte meine Abende besser nutzen für leichte Tätigkeiten im Haushalt" - was heißt "besser"? Einmal, zweimal, fünfmal die Woche? Eine halbe Stunde, fünfzehn Minuten? Und was genau sind leichte Tätigkeiten im Haushalt? Mülleimer leeren, bügeln, Pausenbrot schmieren? 

TROTZDEM habe ich mir einige konkrete Ziele für dies Jahr gesetzt. Oben genanntes wäre eines davon. Ein weiteres ist: Auf Spotify mehr Hörbücher hören. Zum Sonntagsgottesdienst öfter mal einen Rock tragen. Find ich ja so schade, dass so wenig Frauen und Mädchen heutzutage Röcke und Kleider tragen. Sieht so schön weiblich aus mit Kleid oder Rock, wenn man mich fragt. Nun gut, nur darüber zu lamentieren hilft nix, werde ich halt selber aktiv werden. 

Wäre schön, in drei Monaten davon ein Review zu machen, wie weit ich damit gekommen bin. 

Übrigens: heute endet meine Zuckerfrei Challenge. Tag 12 ist geschafft. Soweit bin ich zufrieden und stolz mit dem Ergebnis. 

Es lassen sich für mich jedoch keine groβen Resümees ziehen, da ich (wie ich nüchtern festgestellt habe) ohnehin wenig Zucker esse. Gemerkt habe ich allerdings, dass mir Obst wieder viel süβer vorkommt und ich gerne zum Obst greife.  

Zwei Wochenenden ohne traditionelles Süβgebäck und Süβigkeiten-Kleinkram haben sich auf jeden Fall ausgezahlt. Auf jeden Fall eine tolle Erfahrung!

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