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Montag, 10. August 2026

Life happens

 "Das ist Larissa, sie spricht heute zum Thema Körper, Seele, Geist, und sie bloggt auch zu diesen Themen..."

In etwa so wurde ich unlängst bei einer Veranstaltung vorgestellt. Der Hinweis mit dem Blog erstaunte mich, motivierte mich gleichzeitig auch, wieder mal den Blog aufzurufen. 

Fast ein Jahr ist seit meinem letzten Blogeintrag her. Life happens. Als VollzeitMama, Joghurt-Becher-Serviererin, Windelexpertin und gleichzeitig Babyschlaf-Supervisor ist es ein wahres Jonglieren, Zeit freizuschaufeln, sich an den Rechner zu setzen. Geht auch jetzt gerade nur, da der Große seine Medienzeit am Tablet hat und der Kleine sein Schläfchen macht. 

Und ja, hier auf dem Blog ist viel zu finden über Körper, Seele, Geist. Einmal weil ich in der Vergangenheit als Lebe-leichter Coach sehr sensibel für diese Themen war und viel Anregung auch von Teilnehmerin dazu erhielt. Zum anderen weil ich auch selber sehr akribisch auf eine Ausgewogenheit in diesen Bereichen achtete.

Dann wurde ich Zwei-fach Mama. (Bemerkung: Als Erstling Mama gelang es mir erstaunlicherweise auch noch einigermaßen gut. Zumindest im Vergleich zum aktuellen Ist-Zustand...) 

Kind Nr. 1 verlangt volle Aufmerksamkeit beim Vorlesen. Kind Nr. 2 braucht aber Ruhe zum Stillen und Schlafen.. Und Mama müsste mal dringend ins Bad! Wessen Bedürfnisse gehen dann vor? Oder so: Kind Nr. 2 soll auf jeden Fall gut uebermittag schlafen. Kind Nr. 1 ist aber noch nicht ganz müde und lümmelt in der Küche herum. Mama ist so oder so müde, egal ob mit oder ohne "Siesta". Aber einmal gut einschlafen wäre trotzdem von Vorteil!

"Wie ist das zu schaffen, lieber Gott?!!!" Wie hast du dir das gedacht?? Fast täglich stieß ich Stoßgebete dieser Art gen Himmel. Irgendwann erkannte ich: Kein noch so ausgeklügeltes System wird mir jetzt auf einmal helfen. Es ist ein Weg. Ein schmerzhafter Weg. Es ist ein Abhängigsein von meinem himmlischen Vater, im Vertrauen darauf, dass ich mein Bestes in jeder Hinsicht für meine Kinder gebe und gleichzeitig nicht zu sehr darauf schaue, selbst nicht zu kurz zu kommen, denn das ist zum Scheitern verurteilt. 

Gleichzeitig ist es ein Ruhen in Gott, dass er weiß, wie viel ich tragen kann und was er mir zumutet, und wie er mich dabei versorgen wird. Hat er ja versprochen. Die Spatzen in unserm Garten erinnern mich daran: Kein Spatz fällt vom Baum, den der Herr nicht sieht... Matthäus 6 glaube ich.. Keine Mama, die ihre Kinder versorgt, wird nicht vom Herrn gesehen. Von der Welt auch nicht, es sei denn, sie entscheidet sich, ihr Leben online überall zu teilen, dann "wird man gesehen". Ich frage mich allerdings, ob das in dieser Phase des Lebens meine Aufgabe ist, darauf zu achten, gesehen zu werden und ständig "Applaus" und "likes" von jedermann zu erhalten... Mir ist Gottes Rückhalt da lieber und sein "like" ist durchtragender in herausfordernden Momenten als jedes Herzchen auf Instagram bei einem geteilten  Babyfoto. 

Zurück zum Anfang: Die Veranstaltung, wo ich zu diesen Themen sprechen konnte, war eine lehrreiche und schöne Erfahrung für mich. Ich fühlte mich wertgeschätzt, dass gerade ich in dieser Lebensphase darüber sprechen durfte! Gleichzeitig war es eine Herausforderung, selbst zu reflektieren und ehrlich und authentisch das Thema rueber zu bringen. Ob es mir gelungen ist, weis ich noch nicht. 

Dienstag, 26. November 2024

Ein Hommage ans Schreiben

Wenn ich schreibe, ordnen sich meine Gedanken. Am liebsten schreibe ich per Hand. Morgens. Ins Tagebuch. Bei Mate und stiller Zeit. Ok, das war vor ca 2 Jahren. Seit Sohnemann in unser Leben getreten ist, kommt das nicht mehr allzuhäufig vor. Wollte nur kurz einmal die Erinnerung geniessen...

Zurück zu den geordneten Gedanken. Es kommt so häufig vor, dass so vieles im Alltag passiert, dass wir unseren Gedanken nicht hinterher kommen. Spätestens nach ein paar Tagen merkt man dann: "Halt. Jetzt ist Rückzug und Reflektion angesagt".

Ach, ich wollte ja über das Schreiben schreiben. Ich komme nicht mehr dazu. Diesen Blogpost verfasse ich, weil Sohnemann heute beschlossen hatte, dass er sein Mittagsschläfchen erst ab 13:30 beginnen wollte. Da war meine eigene Müdigkeit so weit verflogen, dass ich beschloss: Auf, mein Herz. Nutze die Zeit jetzt, stell dir einen Tereré auf und hau auf die Tastatur! (lach!)

Wie dem auch sei. Das Leben mit einem 15-monatigen Sohnemann zu erleben, erlaubt die ganze Bandbreite der Gefühle. Bei Sohn und Mama. Nie hätte ich gedacht, dass das Muttersein einen so mit den eigenen herausfordernden Gefühlen konfrontiert. Da bin ich dran. Kann dazu keine grossen Weisheiten momentan zum Besten geben. Sage nur so viel: Mitgefühl und Empatie gehen an alle raus, die selber in der Phase stecken. Ich zücke mittlerweile meinen Hut vor jeder Mama. Egal ob sie 1 oder 5 Kinder hat. 

Zurück zum Schreiben:

Früher machte mich eine saubere Wohnung und aufgeräumte Küche glücklich. Heute macht mich eine lebensfrohe Wohnung glücklich. Herumliegendes Spielzeug sind Teil des göttlichen Plans für uns Mamas, behaupte ich. Zumindest für mich und meine emotionale Reife sind sie es. Sie trotzen meinem Ego, weil es ihnen egal ist, ob ich ein Ordnungssymste habe oder mag, sie liegen trotzdem jeden Tag wieder herum. Habe mich damit versöhnt. Ende der Selbsttherapie.

Früher trug ich gerne Outfits, die gut kombinierten, weder over- noch underdressed waren. Heute trage ich Kleidung, mit der ich sowohl eine Rotznase tragen kann wie auf dem Spielplatz dem Kind beim Treppensteigen behilflich sein kann, ohne dass die Absätze im Sand stecken bleiben.

Bevor ich ein Kind hatte, betitelte ich einen Tag als erfolgreich, wenn ich meine To-Dos weitgehend erledigt hatte, Selbstfürsorge gehabt hatte, ein geregeltes Essverhalten, Sport, etc.... an den Tag gelegt hatte. 

Heute ist ein gelungener Tag ein Tag, wo wir viel draussen gespielt haben. Wo wir die Kinderbücher ein paar Mal durchgeblättert haben. Wenn wir einen Turm gebaut haben. Und vor allem: wenn Sohnemann abends müde ins Bettchen geht! Signalisiert es mir doch, dass er genug gespielt, genügend Bindung gehabt hat und sich ausgetobt hat (und ich ebenfalls!) 

So, meine Gedanken sind für jetzt erst einmal ruhig geworden. Sohnemann schläft immer noch. Ob ich mich wohl an den Abwasch mache???

Donnerstag, 7. November 2024

Gedankensalat zu süssen Leckereien

In ein paar Wochen beginnt die Vorweihnachtszeit... Die Supermärkte holen schon die ersten Leckereien ins Regal.  

Hilfe!  

Geht's dir auch so?

Fühlst du dich leicht überfordert und fragst dich, wie viel Süßes dir und deiner Familie eigentlich guttut?  

Hier ein paar Tipps für dich:  

  • Erlaube dir und der Familie gerne als Nachtisch nach dem Mittagessen eine kleine Handvoll Nascherei. Stillt den Süßhunger ohne sich allzu sehr auf dein Gewicht und Wohlbefinden auszuwirken. Ist gleich nach dem Mittagessen besser für dich als zum Tereré oder nach der Siesta.   
 
  • Was du nicht hast, wird dir nicht zur Last. Überlege dir vor dem Einkaufen, welche süßen "Kämpfe" du dir ins Haus holen willst, denn was du zuhause hast, wirst du (oder deine Familie) sehr wahrscheinlich auch essen. 
 
  • Sorge am Wochenende nicht nur für “gutes Essen”, sondern nähre die Vorfreude auf sinnvolle Aktivitäten. Ich stelle immer wieder fest, dass man als mennonitische Hausfrau  so geprägt ist, dass genügend "Süsses" zum Wochenende auf Vorrat im Freezer parat sein sollte. An sich eine gute Sache, wenn spontan Besuch vorbei kommt.  Wichtiger finde ich allerdings: Ein in Gottes Gnade ruhendes Herz, Tätigkeiten, die dir guttun und aufbauende soziale Kontakte stillen den Lebenshunger in dir, der sich manchmal durch übermässigen Süsshunger bemerkbar macht.

 

Dazu wünsche ich dir immer wieder Mut, dich deinem Lebenshunger zu stellen und ihn nicht mit Essen zu kompensieren. ✨

lr
 


Dienstag, 25. Juni 2024

Es wird nicht leichter. Du wirst stärker

Die Nacht war hart. Der Tag ist lang. Bei uns stürmt es so richtig vom Norden, dass einem die Haare wortwörtlich zu Berge stehen. 

Nordsturm-Tage habe ich als Jugendliche schon immer - na sagen wir mal ehrlich - gehasst. Mein Vater versuchte uns dann bei Laune zu halten. "Der Nordsturm bringt uns den Regen", pflegte er zu sagen. Stimmt auch. Aber fahr mal bei 35 (oder mehr) Grad Celsius Hitze im Nordsturm von der Schule nachhause. Mittags halb 1. Mit dem Fahrrad versteht sicht. Da ist dir nicht gerade nach Lachen zu mute. Da vermaledeist du den Nordsturm aufs Äusserste.

Haben wir damals aber geschafft. Muss mich mal selbst loben, denn ich sehe ständig Schüler auf den Fahrwegen die in derselben Situation sind... I feel you, denke ich dann.

Tut irgendwie in dieser Lebensphase gut, sich immer wieder an Hürden zu erinnern, die man schon gemeistert hat. 

Die Lebensphase wechselt. Die Hürden auch. 

Heute kämpfe ich nicht gegen Nordsturmwege, sondern mit Unordnung, Müdigkeit, fehlende Ruhe. "Unter jedem Dach ein Ach", heisst es. 

Ich räume auf. Babyboy räumt aus. 

Ich wische Boden. Babyboy kleckert und wirft sein Essen herunter. 

Ich wechsle Windeln. 5 Minuten wechsele ich Windeln und Hosen. 

Ich wasche ab und 3 Minuten später (gefühlt) steht wieder Geschirr auf der Ablage. 

Ich hänge Handtücher auf. Babyboy zieht Handtücher runter. 

Ich räume den Schuhschrank aus. Babyboy zieht die Schuhe wieder glucksend raus. 

Jemand da draussen, dem es noch so geht? 

Was hilft euch Mamas in diesen Momenten? Wie motiviert ihr euch?

Wir (der Gatte und ich) schauen uns immer wieder an, nicken uns zu und sagen uns Sachen wie:  "Ja, um dieses Kind haben wir gebetet und Gott hat es geschenkt. Die Unordnung und fehlender Schlaf hat das Leben gratis mitgegeben, als Charakterschulung..." 

Und irgendwann werde ich zurückschauen auf diese geschaffte Hürde und mir so sagen, soooo schlimm war es auch wieder nicht. 


Dienstag, 21. Mai 2024

Alltagsgeplauder

Dass ich als Kleinkind Mama nochmal so viel "von zuhause aus" arbeiten können würde, hätte ich auch nicht gedacht. 

"Wie machst du es denn mit deinem "Lebe-leichter", werde ich oft gefragt. Sie meinen dann meist, wie ich Mama-sein und Business kombiniere... Ich nehme keinem die Formulierung krumm. 

Übertags bin ich zuallererst Ehefrau, Mutter und Hausfrau. Dann widme ich alle Energie und Aufmerksamkeit dem Gatten, dem Kind und dem Haushalt.

Sobald der Junge am Abend schläft, switcht mein Gehirn um und ich widme mich der Online Arbeit. Mal eine Stunde, mal zwei Stunden. Mein Glück ist, dass der Bube meistens früh ins Bett geht, sodass unser Abend sowieso lang ist. (Dafür ist er morgens früh wach. Macht mir aber nichts aus...bin ja selbst eine Lerche..)

Abends beantworte ich die meisten Business WhatsApp Nachrichten, verschicke Motivationen, beantworte E-Mails, blogge (so wie jetzt ...es ist 19:53), erstelle Werbematerial, und und und. Alles halt, was gerade ansteht. Abends habe ich den Kopf dafür frei. Dann ist das Gekrabbel und Geblabbel erloschen und es herrscht Ruhe im Haus.

Der Gatte ist arbeitsbedingt oft am Abend  auf Sitzungen, daher sorgt meine Nebentätigkeit gleich noch für gute Beschäftigung am Abend. 

Jedesmal, wenn ich den Rechner hochfahre und den Ordner "Lebe-leichter" öffne,  geht  innerlich mein Herz auf und ich merke, mit wie viel Leidenschaft und Hingabe ich diese Arbeit tue und wie glücklich es mich macht.

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lr

Dienstag, 2. April 2024

Nie ist mehr Anfang als heute

Haben die Osterfeiertage Spuren an deinem Körper hinterlassen? Waren es doch ein paar Schokoriegel, Chipa oder Pluschke (Hefegebäck) zu viel?

Hadere nicht mit dir selbst. Es ist wie es ist. Ändern kannst du es jetzt eh nicht. Auch ich habe bestimmt ein paar süße Sachen mehr gegessen, als meinem Körper gut tun. 

Aber weisst du was? Ostern ist eine Woche im Jahr. Das Jahr hat 52 Wochen. Dein Körper verzeiht dir auch mal eine nicht so erfolgreiche Woche. 

Mach eine extra leichte Woche: Viel Gemüse. Trinken. Wenig Fleisch. Wenig Teig. Mehr Kartoffeln , Süßkartoffeln...Sowiel aus der Natur wie eben möglich. Warte nicht auf nächste Woche. Zieh gleich heute wieder die Reißleine. Nie ist mehr Anfang als heute. 

Bei mir gibt es heute Gemüsepizza und Brokkoli. Vielleicht zeige ich dir nachher meinen Teller...

Das Gemüse dünste ich kurz an, gebe zwei "panchos" (Würstchen) dazu und überbacke wie sonst mit etwas Käse.

Dazu blanchiere ich TK (tiefgekühlt) Brokkoli. Hab ich immer auf Vorrat eingefroren, für Tage wo ich kein frisches Gemüse mehr habe ... Auch so ein zwischendurch Tip für dich. Nicht dass du irgendwann sagst: Heute gab es bei mir kein Gemüse, ich hatte nix mehr da ...😉 Hab ich bestimmt schon mal irgendwo erzählt. 

Mach es, wie es für dich am besten passt. Für meinen Alltag und den meiner Kursteilnehmer passt Lebe-leichter am besten. 


M. ist bei mir im Lebe-leichter Einzelcoaching. Sie hat in der Osterwoche trotzdem gut abgenommen. Sie ist jetzt 7 Wochen mit Lebe-leichter unterwegs und hat bereits 4,8 runter. M. ist sehr diszipliniert. Heute schrieb sie mir: Ich habe diese Ostern auf Schokolade verzichtet. 

Ich feier das. Das schafft nicht jeder. Aber M. macht jetzt ganze Sache.

Möchtest du auch "ganze Sache machen" und bei Lebe-leichter einmal reinschnuppern? Ich lass dir gerne unverbindlich mehr Informationen zukommen. Ab Mai habe ich wieder freie Plätze für Einzelbegleitung. Schreib mir ein PN oder per WhatsApp. 

Erzähl doch mal, was gibt es heute bei dir zu Mittag? 

Montag, 7. August 2023

6 Dinge, die mir gerade gut tun

Der August ist ins Land gezogen und Baby lässt sich noch Zeit. 

Mir gehts Gott sei Dank mittlerweile etwas besser. Dadurch, dass das Baby sich schön nach unten gesenkt hat, fällt Atmen und Essen wieder etwas leichter. Schlafen und nächtlicher Toilettenbesuch sind natürlich umso herausfordernder geworden, aber hey - Mutter Natur bereitet mich auf später vor! 

Danke dafür!

Was mir und meiner Seele momentan gerade gut tut? 

Im November 2020 schrieb ich schon mal so eine Liste, die für damals galt. Heute aktualisiere ich - mit Fokus auf letzte Phase der Schwangerschaft und Warterei.

1. Tägliche Bewegung: Spazierengehen oder ein paar sanfte Einleitungsübungen machen, die mir gerade gut tun. Auf dem YT Kanal von Jessica Plum (Pregnancy and Postpartum TV) habe ich ein paar Favoritenvideos gefunden. Hat mir eine Freundin empfohlen. Jetzt empfehle ich es dir weiter, falls du selber schwanger bist oder es in Zukunft sein wirst/möchtest. Gern geschehen!

2. Mein Gymnastikball: Ich esse, bewege mich darauf während ich diesen Post schreibe, schaue Film auf dem Ball und klimpere sogar Klavier mit dem Ball. Wenn es etwas gibt, was mir die Schwangerschaft erleichtert hat, ist es der Gymnastikball. Kann ich dir absolut empfehlen, dir so einen zuzulegen, falls du mal schwanger sein solltest. Auf Stühlen sitzen ist hart, drückt aufs Kreuzbein, engt das Becken ein - der Ball bietet eine rückenschonende, nach vorne lehnende Sitzposition, die besonders gut fürs Baby sein soll. Für Mama natürlich auch! 

3. Fußpeeling: Bei angeschwollenen Füßen hilft tatsächlich ein Fußbad mit einer angenehmen Creme. Ich nutze ganz gerne eine sandige, leicht kratzige Creme, also keine Softlotion, eher Peelingmäßig. Lindert die Spannung in den Füßen, besonders am Abend. 

4. Immer ein bisschen was geplant haben: Fälschlicherweise dachte ich, die letzten Tage und Wochen würde ich nichts mehr planen, aus Angst es könnte ja jeden Moment losgehen. Tatsächlich habe ich aber die letzten Tage festgestellt, dass ich lieber ein Termin absagen will, weil es losgeht oder weil es mir gerade nicht so gut geht, statt zuhause sitzen und zu warten, bis es endlich soweit ist! Nur feste Termine, wo jemand sich auf mich verlassen muss, sag ich nicht mehr zu. Aber dafür haben Leute auch Verständnis :-) 

5. Aufbauende und ermutigende Musik hören: Gott zu loben macht stark, innerlich ruhig, weitet den Blick. Das brauche ich gerade ganz besonders. Den Fokus von meiner Situation weglenken auf Gottes Größe - dafür eigent sich gute Lobpreismusik. 

6. Die Routine so gut es geht beizubehalten. Sich nicht dem "Ach jetzt ist alles egal" Gefühl hingeben. Sagte letzt zum Gatten, dass ich froh wäre, für die Hausarbeit die ich von der Kondition her noch machen kann. Den Abwasch machen. Gutes Essen kochen (nicht zuviel Süßes für Mami!!). Jeden Tag eine Ladung Wäsche machen. Die Pflanzen gießen. Routine halt. Ich stell mir so vor, wenn Baby erst da ist, wird sich vieles neu einpendeln müssen, aber bis dahin behalte ich die Routine so bei, wie es für mich passt. 

Für heute steht auf der Liste: Abwasch, Bügeln, Chipa machen mit dem Gatten, ein bisschen im Garten werkeln, Essen kochen, Ladung Wäsche und ein paar Putzaktionen in der Küche erledigen (Kühlschrank und so weiter). 

Was tut dir eigentlich momentan gut? Welches sind deine "nicht verhandelbaren Tätigkeiten", die dem manchmal recht eintönigen Alltag etwas Würze geben? Schreib dir doch mal eine Liste.

lr

Freitag, 14. Juli 2023

Halbjahrsgedanken

Fast hätte ich's vergessen! 

Zum Glück entdeckte ich beim Stöbern auf dem Blog den Eintrag vom Juli letzten Jahres und erinnerte mich: Ich muss und will ja noch meinen Halbjahresrückblick schreiben. 

1. Was habe ich Neues dazugelernt?

Vieles zum Thema Schwangerschaft und Baby! Dass eine Schwangerschaft 40 Wochen (also eigentlich 10 Monate) dauert, wusste ich nicht! Dass man eine Schwangerschaft in Wochen zählt, was genau der ET ist, dass die Trimester je unterschiedlich lang sind - eine neue Welt tat sich mir auf!

Zu vielem hatte ich eine vorgefertige Meinung, merke aber im Verlauf der Schwangerschaft, dass man vieles gar nicht beurteilen kann, wenn man nicht selbst in den Schuhen steckt. 

Beispiel: Ich hatte mir zum Anfang vorgenommen, in der Schwangerschaft zum Gottesdienst nicht nur 0- 8-15 standartmäßig (wie hier üblich in unserer Region) mit schwarzer Hose und SS-Oberteil zu gehen, sondern mir Röcke und SS-Kleider zuzulegen. 

Ich finde ja manchmal, dass für Kleider und modische Röcke in unseren Kreisen noch Bedarf ist. 

Sehr schnell merkte ich, dass es 
a) schwierig ist, gute und angenehme SS-Kleider in unserer Region zu finden, und 
b) dass die Lust auf beschwingte und romantische Kleider und Röcke sich in Grenzen hält, da alles kneift, spannt und "schmerzt". 

Man sieht mich also auch weitgehend nur mit schwarzer Hose und lockerem Oberteil im Gottesdienst und ich fühle mich trotzdem gut damit. 

2. Welche gute Entscheidung habe ich getroffen?

Erst vor zwei Wochen traf ich (schweren Herzens) die Entscheidung, einen Teilzeitjob, den ich nun fast ein Jahr lang von zuhause aus getätigt habe, jemanden anderen zu überlassen, der ihn zuverlässig ausfüllen kann. Da sich mein Rhythmus ab August komplett ändert, möchte ich eine Arbeit nicht halbherzig und in Termindruck machen müssen. Aber die Entscheidung fiel mir nicht leicht, aber sie war gut - das merke ich jetzt schon in den letzten Wochen vor der Geburt. Ich bin viel entspannter...


3. Wenn ich eine Sache verändern könnte im verflossenen Halbjahr, was wäre es gewesen?

Rein gar nichts. Ist doch auch schön, wenn man das so frei und froh von sich behaupten kann! Ich würde alles wieder so machen: Die Schwangerschaft gelassen angehen. Mir viel Ruhe gönnen. Meine Bewegungungsroutine so gut es geht, beibehalten. Trotzdem auf die Ernährung achten. Regelmäßig zur Vorsorge gehen. Dankbar und zufrieden sein, wenn ich gute Tage habe und die schwächeanfälligen Tage ebenso dankbar annehmen, zeigen sie mir doch, dass mein Körper gerade auf Hochleistung arbeitet!


4. Worauf freue ich mich im zweiten Halbjahr diesen Jahres!
 
Natürlich vor allem auf das Baby. August ist schon im Ausblick! Auf ganz viel Knuddelzeit, auf viele neue und wichtige Lern- und Reifeerfahrungen, auf die neue Art Ehe zu (er)leben, zu sehen wie aus dem Ehemann ein Vater wird, und und und...

Aber auch darauf, wieder etwas leichter und beschwingter in und aus dem Bett zu kommen - der Babybauch ist doch ganz schön im Weg mittlerweile! 

Darauf, irgendwann wieder meine gemütlichen Sachen anzuziehen und überhaupt, eine Hose wieder mit etwas mehr Schwung anzuziehen. 

Typische Schwangerschaftswehwehchen wie das nächtliche Sodbrennen (hoffentlich) nicht mehr zu haben!


Donnerstag, 1. Juni 2023

Mami-Themen

"Sag mal, ich hab' mal eine Mamifrage...". Ich spreche immer häufiger in der letzten Zeit mit anderen Mamis (Freundinnen/Schwestern/Mutter) per Sprachnachricht über Mamithemen. Wo kriegt man Newborn-Babykleidung günstig, aber gut erhalten, her? Welche Badewanne ist praktisch? Was braucht man von diesem und jenem? 

Es tut sich mir gerade eine Welt auf. 

Da plumpst man plötzlich in alle möglichen Mom-WhatsApp Gruppen und verfolgt als stiller Mitleser allermöglichste Szenarien über jegliche Themen mit. Noch bin ich nicht ganz sicher, ob ich Teil von solchen MomWhatsApp Gruppen sein will, wo den lieben langen Tag lang Dinge hin und her verkauft, Krankheiten besprochen und jede Menge Infos ausgetauscht werden. 

Wir werden sehen. 

Zwischen Newborn Themen, Babyzimmergestaltung und Geburtspositionen gibt es auch noch Gott sei Dank andere Themen, die meine Aufmerksamkeit kriegen. 

Suche mir da auch bewusst Abwechslung:
- Bloggen
- Neue Rezepte ausprobieren
- Filmklassiker und Dokumentalfilme schauen (die letzten Tage mal wieder nach vielen Jahren den Klassiker Titanic geschaut und neu gestaunt über so eine Tragödie...)
- Buch zusammenfassen (Auftragsarbeit)
- Meine Arbeit als Selbstständige in der Kommunikationsabteilung einer Institution
- Natur genießen: herbstliche Temperaturen
- Fotos ordnen und aussortieren

Wie heißt es doch so schön: "Das Kind kommt in unser Leben, nicht wir in sein Leben." Wir haben vorher ein Leben, behalten es in der ganzen Zeit und haben immer noch ein eigenes Leben, wenn die Kinder das Haus verlassen. 

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lr




Samstag, 6. Mai 2023

Zwischen positiven Affirmationen und sich-selbst-Schwäche-eingestehen

Ich stehe dazu: Der Schwangerschaftsbauch wird größer. Kleine nebensächliche Bewegungen wie Schuhe zubinden und Hosen ausziehen werden beschwerlicher. Mut zu Ehrlichkeit muss her!

Ich schwanke im Alltag zwischen körperlichen Tätgikeiten und bewusst hinsetzen und ausruhen. Das muss ich ehrlich gesagt bewusst einüben. Ich war eigentlich immer so der Mensch, der sich morgens eine lange Liste an Aufgaben schrieb und diese dann diszipliniert abarbeitete - und hinterher Pause. So nach dem Motto: Erst die Arbeit - dann das Spiel (ausruhen). Das geht jetzt nicht mehr. 

Übrigens: Ein Baby wachsen lassen, zählt das nicht als 24hs Arbeit???

Heute nach einem Spaziergang dachte ich bei mir: Ach jetzt brauch ich ein paar ermutigende Worte, dass es normal ist, sich so begrenzt in der Schwangerschaft zu fühlen. Habe eine Pinnwand bei Pinterest, las mir ein paar schöne Worte und Sprüche durch. Es half mir runter zu kommen. 

Mir hilft auch, bewusster mit Freundinnen und Schwestern darüber zu sprechen und diese ganze Fassade von: "Ach ich schaff das schon irgendwie...", "will ja auch kein Weich-Ei sein" mal sein zu lassen. 

Zu seinen Begrenzungen stehen, sich selbst Schwäche eingestehen - aus dem aktiven und immer präsenten Leben austreten und sich Ruhe und Muße gönnen,  in diesem Unterrichtsfach nehme ich grad viel Alltagsstoff auf!

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lr

Donnerstag, 26. Januar 2023

Motivation

Bei Lebe leicher gehen wir der Frage, wer für die Gewichtsprobleme verantwortlich ist, nicht unbedingt auf den Grund. Nicht immer kann der Teilnehmer etwas für sein Übergewicht. Manches ist Vererbung.

Ganz oft sind schlechte Gewohnheiten im Spiel, die sich nach und nach eingeschlichen haben. Bei jeder Mahlzeit der Nachschlag. Zu viel Süßes. Zu wenig Bewegung. Ungesunde Entscheidungen, einfach weil es oft bequemer ist. Zu wenig Gemüse.

Genau da setzt Lebe leichter an. Du wirst von Woche 1 an mit deinen nicht förderlichen Gewohnheiten konfrontiert und vor die Wahl gestellt: Fange ich eines Tages an oder ist dies mein Tag 1?

Auch Beate (Name geändert) startete kürzlich mit dem Einzelcoaching. „Ich möchte wirklich meine Gewohnheiten verändern. Das Snacken während der Schreibtischarbeit, daran möchte ich arbeiten", teilte sie mir mit.

Solche konkreten Schritte sind tolle Ausgangslagen. Beate kann es nicht ändern, dass sie viel am Schreibtisch arbeiten muss, aber sie kann ändern, dass ab Tag 1 nur noch die Wasserkanne auf dem Schreibtisch steht statt der Snacks.

So verändert sie Tag für Tag eine wichtige Gewohnheit und sie trainiert, das Dauergrasen zwischen den Mahlzeiten konsequent sein zu lassen.

Welches sind denn bei dir Dinge, die du nicht ändern kannst, die aber möglicherweise dich ändern könnten?

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lr

Mittwoch, 28. Dezember 2022

Schön wars!

"Wenn das alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich auf's Neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht." Albert Einstein.

Zum Ende diesen Jahres findest du dieses Jahr keinen Jahresrückblick, wie die Tradition auf diesem Blog besagt. So vieles ist in meinem Leben passiert, das Meiste möchte ich gar nicht hier preisgeben. 

Ein bisschen muss ich schon schmunzeln, wenn ich bemerke, was für ein Hype gerade um den Jahresschluss um das Thema "Jahresreflektion" und so gemacht wird. Finde ich grundsätzlich gut. Sollte man aber im Jahr hin und wieder auch machen. Mach ich schon weit über 10 Jahre so. Früher noch eher so in einfachem Stil, aber bei mir gab's dann "Wort des Jahres", "Lied des Jahres", "Bibelwort des Jahres". 

Tja, introvertierte Personen sind Menschen, die sich viel und intensiv mit ihrer Innenwelt auseinander setzen. Durch Schreiben, Lesen, Innehalten. 

2013 weiss ich aus Erfahrung war es das Wort "Mutig". Lied des Jahres war "Brave" (tapfer) von Moriah Peters. Da erinnere ich mich gerne zurück, wie sich einiges in dem Jahr für mich getan hat und wie sich das Wort "Mutig" in meinem Leben ausgegossen hat. 

Für 2022 hatte ich mir gar nicht so extra viel vorgenommen, jedenfalls nichts im Stil von "grösser, höher, weiter". 

Ich bin in 2022 dankbar dafür, viele neue Leute durch die Lebe-leichter Gruppenkurse und Einzelcoachings kennengelernt zu haben und tolle Erfahrungen als Coach gemacht zu haben. Und ja, man lernt auch aus nicht erfolgreichen Coachings. Manchmal ist der Teilnehmer noch nicht bereit, die nötige Veränderung zu beginnen. Oder er macht es noch zu sehr von äusseren Umständen abhängig. Da sind mir auch die Hände gebunden. Auch das habe ich gelernt.

Ich bin in 2022 dankbar dafür, meinen eigenen Körper durch verschiedene Untersuchungen und Methoden  besser kennen gelernt zu haben. 

Ich bin in 2022 dankbar, nach jahrelanger Tätigkeit einen Job abschliessen zu können und in einen neuen Teilzeitjob eingestiegen zu sein. 

Ich bin in 2022, dass Gott uns versorgt und für uns gesorgt hat. Das Wetter war schwer, die Trockenheit hält an. Die Weltwirtschaftskrise erreicht uns zwar nur bedingt, man spürt allerdings den Mantel des Schweren über der Welt liegen. Da möchte ich mehr als einmal an meinem Herrn festhalten, so nach dem Motto: "Diese war auch mit dem Jesus von Nazareth." (Matthäus 26,71)

Auf ein gutes 2023. 

Auf viel gute Inspiration für diesen Blog.

Auf gute Allltagserfahrungen. 

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lr

Freitag, 18. November 2022

Momentum

Einiges jährt sich in diesen Wochen. Diese Tatsache ist es doch wert, kurz einmal angedacht zu haben, so nach dem Motto: 

Momente vergehen, Erinnerungen bleiben.

Ein Jahr wohnen wir nun im Eigenheim. Mann, einige Kartons stehen immer noch herum, aber das rührt wohl eher daher, dass einige Zimmer noch nicht eingerichtet sind, bzw. wir in der Zukunft noch mehr Schränke brauchen. Siehe hier. 

Alles in allem haben wir uns gut eingelebt im Eigenheim. Der Gatte werkelt bei diesen langen Sommergegenabenden fleiβig im Garten und versucht den Rasen in Schwung zu bringen. Ich werkele immer noch in meiner Küche und versuche eine Grundstruktur zu finden, bzw. zu entwickeln. (So á la: Wieviele gläserne Salatschüsseln brauche ich wirklich? Wie hält man einen Gewürzeschrank übersichtlich?) 

Dass wir den ganzen Umzug nur mit Hilfe der Familie so gut gemeistert haben, möchte ich nie vergessen. 

Auch die offiziellen Lebe leichter Kurse in Filadelfia jähren sich zum ersten Mal. Vor einem Jahr fieberte ich und es brannte mir unter den Nägeln vor Aufregung. 

Ich sehe noch, wie der Gatte und ich den ersten Kursraum gemeinsam vorbereiteten. Mein Herz pochte wie wild. Wie stolz schoss ich die ersten Fotos um auch ja eine Erinnerung zu haben. Ob die angemeldeteten Teilnehmer wohl kommen werden? Was sie wohl von meiner Art halten? Ich tapste völlig unerfahren in einem neuen Job als Selbstständige. Lies hier. 

Aber ich erinnere mich gerne zurück. 

Und NATÜRLICH brennt es mir immer noch unter den Nägeln, wenn ich an einen neuen Kurs und deren Möglichkeiten denke, aber ich bin alles in allem etwas ruhiger und gelassener geworden. Auch gut. 

Der Alltag von heute sind die schönen Erinnerungen von morgen. Lass mal so leben, dass wir uns gerne zurückerinnern. 

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lr

Donnerstag, 29. September 2022

Do more of what makes you happy

Dass ich seit gut zweiundhalb Jahren einen Blog führe, macht mich überglücklich. 

Die Geschichte, wie es zu diesem Blog und zu meiner Coach Tätigkeit gekommen ist, flechte ich immer wieder in meine Lebe-leichter Kurse in Stunde Nr. 9 ein. Da fordere ich die Teilnehmer ja auf, ihren eigenen Träumen und schlummerenden Wünschen ein Stückchen auf die Spur zu kommen. 

Was macht mich eigentlich noch glücklich?


H für Hingucker-Deko in meinem Haus, nicht viele, aber ein paar besondere Teile...

A für "aus dem Ofen" - der Geruch von frisch gebackenem Brot. Dem ist nichts hinzuzufügen. Da rieche ich schon förmlich die Gurken und Radieschen, die ich aufs Brot legen kann beim Abendbrot :-)

P für Pausen. Ich verrate dir hier mal was: Ich mache oft Lesepausen. Andere machen Esspause, Erzählpausen, oder was weiß ich. Ganz anders ich. Oft setze ich mich zur Pause mit Tereré und einem Buch oder Zeitschrift und genehmige mir eine Lesepause. Wirkt Wunder!

P für Papier. Ich bin papierbegeistert. Ich schreibe Einkaufslisten, To-Dos und vor allem meine Unterrichtsvorbereitungen immer noch auf Papier. In einer digitalen Welt, wo vieles digitalisiert wird, hat das Seltenheitswert. Stift und Papier sind mir trotzallem noch sehr lieb. 

Y - da schummel ich mal ein bisschen und nehme "I für Ideen". Neue und tolle Ideen begeistern mich. Manchmal macht's bei einem Gespräch, einer Sendung oder beim Nachdenken auf einmal Klick!  im Kopf und ich weiß, dass es zumindest einen Versuch wert ist. 

Und du so? Was macht dich eigentlich glücklich? 

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lr


Montag, 29. August 2022

R-R-A

Montag steht bei mir wie M für Motivation. Auf Instagram ist es wohl typisch, einen "motivational Monday" Input zu geben. Irgendein tolles Rezept oder eine bestimme Übung. Auch gut. 

Bei mir so?

Montag versprühe ich nur so Motivation an meine Kursteilnehmer und Onliner. Sehr oft schreiben mir die Teilnehmer am Montag mit allerlei Belange. 

Auβerdem verfasse ich vieler meiner Inhalte (Blogs, Motivationen, E-Mails) am Montag. Dann durchforste ich mein Gehirn nach aussagekräftigen Vergleichen, inspiririenden Zitaten (Pinterest - meine Hilfskraft dazu!) und Bäm-Sätzen. Macht mir aber sowas von Spaβ. 

Denn: Motivation ist bei den Teilnehmern absolut erwünscht und notwendig.

Manchmal muss man als Coach nachpuschen, manchmal braucht man die vorhandenen Motivation nur zu beklatschen. 

In jedem Fall ist Abnehmen und Gewichthaltenlernen bei vielen Teilnehmern ein längerer Weg und es braucht Ausdauer. 

Rhythmus

Routine 

Ausdauer 

sind immer wieder drei Schlagworte die ich dazu gerne verwende. 

Wo immer du heute gerade dran bleiben willst, lass dir diese 3 Worte doch mal im Mund zergehen. Und lerne sie zu lieben.

Wir brauchen R, R und A im Haushalt, bei der nie endenden Arbeit

Ich kann mir vorstellen, junge Mütter brauchen R, R und A in der Kleinkindphase. 

Als Lehrerin (in jeglichem Job) braucht es ganz viel R, R und A. 

Damit die Motvation erhalten bleibt. 

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lr

Donnerstag, 25. August 2022

Wichtig für Millenials

Wöchentlich einmal bekomme ich den sehr inspirierenden Newsletter des Theologen und Philsophen Dr. Joha.nnes Hartl. 

Und weil er es diesmal wieder so treffend auf den Punkt gebracht hat, zitiere ich ihn hier: 



Samstag, 26. Februar 2022

Herbst, wo bleibst du?

Du weiβt, dass du in einem tropischen Land lebst, wenn du am Tag nicht gerne drauβen bist. Von 10 Uhr morgens bis ca. 17 Uhr nachmittags. 

Klar, wenn du musst, gehst du. Aber ich bin im Sommer eine echte Stubenhockerin. Ist mir einfach zu heiβ draussen!  

Du weiβt, dass du in einem tropischen Land lebst, wenn du gleich morgens oder erst bei Dunkel Pflanzen gieβt, Spaziergänge machst und dir deine Auβer-Haus-Arbeit GUT einteilst und abwägst. 

Du weiβt, dass du in einem tropischen Land lebst, wenn du über den Tag verteilt so viel Wasser und kalten Terere trinkst, dass du gegenabend einfach nur nochmal einen erfrischenden Obstsaft trinken möchtest.  Weil du kein Wasser mehr schmecken kannst! 

Gönn ich mir. Ab und zu.  

Das erleben wir hier in Paraguay (speziell Zone Chaco) von November bis Februar. Purer Sommer! 40 Grad und darüber im Schatten. 

Echt ne Nummer! Dann steigt bei mir im Februar schon die Herbst-Sehnsucht auf. 

Aber der Sommer zieht sich noch hin. 

Alles hat seine Zeit. Aber weiβt du was? Jahreszeiten gehen nicht schneller, wenn ich darüber blogge. Oder lamentiere. Oder träume. Aber es macht meine Seele etwas leichter. 

In einem WhatsApp Status las ich diese Tage:

"Jede Lebensphase ("jede Jahreszeit?") hat ihr eigenes Gewicht. 

Sie trägt ihr eigenes Glück und ihre besondere Last in sich. 

Darum ist es gut, ganz gegenwärtig zu sein und aufmerksam wahrzunehmen, was Gott mir jetzt schenkt oder zumutet."

Hanna Ahrens. 

Dem ist nichts hinzuzufügen. Trotzdem freue ich mich auf den etwas kühleren Herbst. 

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lr

Freitag, 4. Februar 2022

Über Herausforderungen und Wachstum

Jede Herausforderung, die du meisterst, macht dich stärker. 

Ich sage sogar: Jede Herausforderung, die du ins Gebet nimmst und hinterher mit Gottes Hilfe bewältigst, lehrt dich etwas und stärkt deinen Glauben. 

So eine Erfahrung erlebte ich diese Tage. 

Ich stand vor der Herausforderung, eine Gruppe von Kollegen eines bestimmte Faches in spanischer Sprache anzuleiten. Also das Treffen selbst sollte in Spanisch gehalten werden. 

Nicht, dass das nicht mein täglich Brot wäre. Unterrichte ja 2022 hauptsächlich das Fach "Spanisch" an meiner Schule. Aber ein Treffen unter Kollegen in Spanisch gestalten ist etwas anderes, als das Fach den Kindern in der Schule zu unterrichten. Da bist du ja eh die sprachbegabteste. Grins. 

Habe immer wieder so meine Schwierigkeiten damit (aus reiner Nervösität) Worte zu finden in der Zweitsprache, wenn ich mich mit Leuten unterhalte, die weit flüssiger sprechen als ich. 

Aber: Nicht Jammern! Handeln. 

Stellte mir also die Frage: Was muss den passieren, damit ich diese Herausforderung gut bewältige??

Bereitete mich also gut auf das Treffen vor, betete darüber und machte mich locker. Und weisst du was? Ich hab es richtig genossen. Es war gut! Ich stand gleich zu Anfang dazu, lies mir bei der Wortfindung immer wieder helfen und kann es als "Erfahrung, die mir gutgetan hat" abspeichern. 

Nächstes Mal wird es bestimmt sogar noch ein Stückchen leichter. 

Tja, sogar den Teilnehmern des Kurses sagte  ich letzt: Es wird nicht leichter, aber du wirst stärker. 

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lr

Donnerstag, 30. Dezember 2021

Jahresresümee - privat, Business, Kleidung, Lesen, and much more

Wie schon Tradition auf diesem Blog, reflektiere ich Mitte und Ende des Jahres mein Dasein. Siehe: Juli 2021 Vielleicht inspiriert es dich ebenfalls, dir selbst ein paar gute Fragen zu stellen und über dein Jahr etwas nachzudenken. 

1. Welche drei Worte beschreiben mein Jahr in Kurzform?

Begeisterung, Durchhalten und  "emprendimiento" (Unternehmerschaft)


2.Wo bin ich aus meiner sicheren Komfortzone ausgestiegen und habe mich Neuem gestellt?

Definitv die Planung meines Lebe-leichter Gruppenkurses: selber zu entscheiden, wie, wo, wann gestalte und plane ich die Kurse. Stellte fest, dass ich es eher gewohnt bin, solche organisatorischen Belange berufsbedingt im Kollegium oder privates mit dem Gatten zu besprechen. Nun, einige seiner Hinweise habe ich mir zu Herzen genommen, aber bin diesmal mutig gewesen, ins kalte Wasser gesprungen und es so gemacht, wie ich denke, dass es passt. Dachte mir so: Wenn's nicht klappt, nenn' ich es einfach ein Experiment! 


3. Welche "Highs" (Höhepunkte) erlebte ich im letzten halben Jahr?

Der Umzug Ende Oktober ins Eigenheim war Aufregung pur. Darüber habe ich ja schon ausführlich berichtet in den letzten Wochen. 

Den Lebe leichter Kursstart, sowohl Online als auch der Gruppenkurs, habe ich als gröβten Höhepunkt erlebt. Motivierte Teilnehmer, gute Abnahmen, Ermutigung und viel Inspiration beschreiben wohl am Besten diesen besonderen Part meines Lebens. Ich erlebe soviel Segen und Erfüllung darin, wenn ich meine Träume verwirklichen kann. 

Im November gönnte ich mir nach 12 Jahren bei dieser Dame mal wieder eine individuelle Stilberatung. Hat mir und meinem Kleiderschrank sehr gut getan.


3. Wo ergaben sich für mich Herausforderungen?

Der Umzug definitv. Freude und Herausforderung zugleich. Ein neues Haus verlangt neue kreative Lösungen. Die neue gröβere Küche verlangt mehr Aufmerksamkeit und Zeit zum putzen - keine Frage. 

Entschuldigt, dass ich mich teilweise wiederhole. Die Planung des Gruppenkurses: Angefangen von interessanten Fragen, die ich mit den Raum-Vermietern führte, so nach dem Motto: "Aha, Abnehmen - welche Produktlinie willst du da verkaufen...?" bis hin zu Missverständnissen, wo ich mehr als zweimal nachhacken musste ob man sich nicht vorbei geredet hat. 

Aber - es hat sich gelohnt. Herausforderung angenommen, getätigt und als gute Erfahrung abgestempelt! 


4. Welches Buch hat mich geprägt?

Ich wähle ja pro Jahr mindestens ein gutes christliches Sachbuch aus, dass ich für mich persönlich durcharbeite. In diesem Jahr war es das Buch "Schalte dein Gehirn an - Der Schlüssel zu maximaler Zufriedenheit, Denkfähigkeit und Gesundheit" von der christlichen Neurologin und Gehirnforscherin Dr. Caroline Leaf. Absolut empfehlenswert! 

Hier ein Mini aus dem Buch: 

"Jeden Morgen, wenn du aufwachst, stehen dir neue Baby-Nervenzellen zur Verfügung, die während des Nachts geboren wurden. Sie sind dazu da, toxische Gedanken abzubauen und gesunde Gedanken entstehen zu lassen." Bäm! 


5. Was war das schönste Geschenk, dass mir jemand gemacht hat? 

Ein Gemüsehelferchen sprich Gemüsemaschine für die Küche vom Gatten zu Weihnachten. Hat er davon. Jetzt kriegt er noch mehr abwechslungsreiche Gemüsesalätchen.


6. Welche Top 2 Kleidungsstück habe ich denn oft und gerne getragen?

1. Eine Slouchy Hose (sprich: Knöchellange Hose mit Gummi und Bändchen zum binden.) Sehr gemütlich!

2. Ein blaugeblümtes Sommerkleid für zuhause, mit Gummi in der Taille. Hat sich bei mir zum Favoriten für abends ergeben, da man luftig und locker angezogen ist und nicht nur im Schlabber-Look rumläuft.


7. Wie hat sich der Blog denn so seit der Entehung April 2020 entwickelt? 

- Anzahl der Beiträge dieses Blog: 134 Posts

- Meistgelesensten Blogbeiträge bis Dezember 2021: 

Big News

Kampf der Jogginghose

Zeigt her eure Füβe, zeigt her eure Schuh'

- Besucherzahl Stand Dezember 2021: 2.898 


Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Schön war's! Mein 2021 hat sich gelohnt. Ich habe es voll ausgekostet. Die Planungen fürs neue Jahr laufen auf Hochtouren. Aber dazu verrate ich hier nicht viel auf dem Blog. 

Jetzt bist du dran! Stell dir doch auf mal ein paar gute Fragen zu deinem Jahr. 

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lr

Montag, 27. Dezember 2021

"Das Spannende am Leben...

...ist das Leben selbst, nicht das Essen. Gegen Lebenshunger hilft eben keine Schokolade."

Über diesen tollen Satz sprachen wir in der Weihnachtswoche als Lebe-leichter Gruppe. Da steckt soviel Wahres drin! Und nein, der stammt nicht aus meiner Feder, sondern aus dem (wie kann es anders sein) Lebe leichter Programmbuch. 

Eine Teilnehmerin erzählte, wie ihr (verändertes) Gegenabend-Tereré-Ritual jetzt aussehe: 

Wenn ihr Mann von der Arbeit käme, hätte sie vorher immer Tereré (kaltes Getränk hierzulande) uind Chipa (herzhaftes Gebäck) vorbereitet, um den Gegenabend gemeinsam zu geniessen. 

"Jetzt trinken wir nur noch Tereré - die Chipa lassen wir weg." Ganz im Lebe-leichter Stil halt. Denn die Chipa zwischen den Mahlzeiten gelten als Snacking. Also lassen. 

Als Coach hackt man da gerne nochmal nach...

"Wäre der Gegenabend dadurch besser, wenn du noch Chipa dazu essen würdest?", fragte ich sie. 

"Nein, überhaupt nicht. Tereré reicht uns. Nicht mal meinem Mann fehlen die Chipa."

Solche Geschichten liebe ich. Sie zeigen mir, dass die Bedeutung des Essens im Kopf abnimmt. Dass gute Momente, schöne Rituale nach und nach nicht mehr ganz so fest an Essen verbunden sind. 

Denn seien wir mal ehrlich: 

Unsere mennonitische (na gut, deutsch mit russischem Einschlag geht auch) Kultur ist sehr stark an Essen gekoppelt. Reichhaltig essen. Viel Essen. Oft auch hochkalorisch. Besonders in diesen Weihnachts- und Jahresendfeierlichkeiten. 

Das bringt mich zum Nachdenken. 

Wie wäre es, das Spannende am Leben nicht mehr im Essen zu suchen, sondern in sozialen Begegnungen und Gemeinschaft?

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lr

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Brauchst du auch hin und wieder Motivation?