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Montag, 3. Juli 2023

Kraftquellen im Alltag

Die Tage betete für eine Bekannte, dass sie ihre persönlichen Kraftquellen und Ressourcen im Alltag haben möge. Sie geht gerade durch eine schwierige Zeit. Da brauchen wir unsere ganz individuellen Oasen, das kann aber ganz unterschiedlich aussehen, stelle ich immer wieder fest. Was für den einen Sinn macht, sagt dem Nächsten nichts. 

Meine Kraftquellen im Alltag sind momentan: 

1. Meine Stille Zeit mit Bibellese und Gebet am Morgen, oft auch mit persönlicher Anbetungszeit. Singen vertreibt Furcht und Sorgen, das weiß die Gehirnforschung. Das wusste auch schon der Psalmist David, als er schrieb: Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103

2. Warm duschen. Kaum zu glauben, aber ich stelle fest, in der Schwangerschaft ist warmes Wasser eine wahre Wohltat. Im dritten Trimester hat man ja das Gefühl, alles spannt, schmerzt und droht zu reißen. Wasser entspannt da die Muskeln und Bänder ungemein.  Könnte paarmal am Tag duschen, mach ich aber natürlich nicht :-)

3. Etwas inspirierendes schreiben, lesen oder hören. Die Tage hörte ich mir einen Vortrag eines Mediziners an, zum Thema "Epigenetik und fetale Programmierung." Hört sich kompliziert an, war aber ein sehr sympathischer Geburtsmediziner. Findest du im Youtube. 

Den Juli Newsletter für meine Lebe leichter Selbstständigkeit zu schreiben gehörte definitiv zu einer Ressource die letzten Tage. Ich hatte nämlich schon tagelang gegrübelt, was ich diesmal da reinsetzten sollte und plop! - aufeinmal tauchte die Inspiration Schlag auf Schlag auf und der Newsletter war verschickt!

Übrigens: falls du den gerne hättest, lass es mich gerne wissen. Ich setze dich gerne auf die Verteilerliste, entweder per WhatsApp oder Mail - wie du es besser befindest für dich!

Was sind momentan deine Kraftquellen, deine Ressourcen? Wo tankst du auf? 

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Freitag, 28. April 2023

Tage mit Glitzerstaub

Mit meiner Freundin J. traf ich mich gestern in einem neuen total angenehmen Café zum Frühstück. Das ist so unser Ding, zusammen frühstücken und quatschen. 

Gesunde Haferflocken-Pancakes mit Banane und Saaten stand auf dem Teller plus ein Capucchino. Ok, von der Banane hätte mir persönlich eine halbe auch zugereicht, aber habe doch die Ganze gegessen. 


Abends ergab es sich dann spontan, dass ich mit Schwiegermutter und Schwägerin wieder in ein Café ging. Da gabs dann aber nur ein deftiges Sandwich als kleinen Teller.

Darf man denn zweimal am Tag in ein Café? 

Ich zumindest habe es mir erlaubt. Es waren meine beiden kleinen Teller. Ok, wenn du jetzt ein Teilnehmer am Lebe leichter Kurs bist, ist dir schon klar, dass das zwei gestrechte kleine Teller sind, die sprengen bestimmt etwas den Rahmen. 

Aber das Leben ist auch Feiern, Gemeinschaft und zusammen Essen gehört dazu. Gönn ich mir hin und wieder. Heute dann wieder brav im Rhythmus bleiben. So lebt es sich gut :-)  

Donnerstag, 6. April 2023

Tage mit Puderzuckerglasur

So nenne ich sie, die Tage, die total aus dem normalen Rahmen fallen. Die was Besonderes, Einmaliges haben. Die mir viel geben. Wo ich geben und empfangen darf. 

So bei uns geschehen die letzte Woche. 

Am Wochenende reisten wir zwecks eines Predigteinsatzes meines Mannes zur Passionszeit nach Ostparaguay, zu der traumhaft schönen Landschaft des Krankenhauses, dessen besonderer Auftrag lautet, die Leprakrankheit (und weitere) zu behandeln und lindern. 

Die zwei Tage dort waren absolut genesend für meine Seele. Ich genoss freie Spaziergänge, erntete mit Erlaubnis ein paar Früchte aus dem zur Verfügung stehenden Obstgartens, während der Gatte seine Wortverkündigung vorbereitete. So lässt es sich gut leben, dachte ich.  Dienen, so wurde mir bewusst, ist mit Mühe, Aufwand verbunden, aber oft (meist) ist der Segen umso gröβer. So jedenfalls erlebte ich es. 


Kaum zurück nach Hause wurde es in unserer Gemeinde laut. Nein, kein Streit, sondern die Outbreakband kam für ein paar Anbetungsabende und Schulungen für Musiker und Lobpreisleiter in unsere Gemeinde. 

Hier eine Lobpreissession während eines Workshops:


Ich sog alles in mich auf wie ein trockener durstiger Schwamm. Lobpreis ist mir neu ans Herz gewachsen. Man spürte der OBB ab, wie sie ein Feuer im Herzen tragen, Menschen in Gottes Gegenwart zu führen. Einige hilfreiche Werkzeuge konnten sie uns neu an die Hand geben für unseren Dienst. 

Nicht nur das, dadurch dass der Gatte als Co-Pastor der Gemeinde angestellt ist, kamen wir auch persönlich in Kontakt mit den Leuten während gemeinsamen Mahlzeiten und einem Mini Ausflug in die Natur (Flor del Chaco). 

Das sind für mich Tage mit Puderzuckerglasur. Sie sind Highlights in unserem manchmal doch schon eintönigen Alltag. Sie setzen ein paar Akzente und lassen uns neu staunen, wie mächtig Gott doch ist. 

Welches sind denn deine letzten Tage mit Puderzucker?

Dienstag, 28. März 2023

Für Ausgleich sorgen

Thema Stressbewältigung ist auch manchmal Randthema in einem Lebe-leichter Gruppenkurs. Manche Teilnehmer sind echt eingespannt im Alltag und spüren, dass der tägliche Stress ihnen ganz schön zu schaffen macht. 

Wir sprechen darüber und suchen Möglichkeiten, die Stresshormone Cortison und Adrenalin zu senken, zumal diese Hormone enorme Abnehmhmmer sind. Wie man's dreht und wendet, Bewegung ist immer wieder ein Top-Stress-Killer. Du kannst dich nicht bewegen und dabei Stress haben. Du baust ihn einfach ab. 

Das Thema begleitet mich die nächsten Tage nach dem Kurs. Ich kehre gedanklcih immer wieder dahin zurück. Mein Alltag ist momentan so gar nicht stressig. Ganz anders als die letzten 7 Jahre Vollzeitberuf und davor 5 Jahre Vollzeitstudentin - also insgesamt 12 Jahre Vollzeitbelastung. Da hat es auch Zeiten gegeben, wo ich nicht hinwusste mit mir und dem vollen Terminkalender. 

Ein Weltklasserezept gibt es sowieso nicht. Wie man/frau mit Stress umgeht, ist sehr individuell. Was ich aber über die Jahre für mich herausgefunden habe, dass es wichtig ist, für Ausgleich zu sorgen. Ausgleich zwischen Kopfarbeit und Bewegung. Ausgleich zwischen Menschen- und sozialen Verpflichtungen und Me-Time. 

Was ich ebenso herausgefunden habe, Stress ist nicht immer verbunden mit viel Arbeit. Nicht jeder der viel arbeitet, hat automatisch Stress. Stress empfinden wir, wenn wir versuchen, alles kontrollieren zu wollen. Wenn wir uns für alles verantwortlich fühlen. Wenn wir zu overthinking neigen. 

Gerade lebe ich aber auch einen extrem privilegierten Alltag und kann mir alles so einrichten, wie es für mich passt. Stress habe ich also im klassischen Sinne nicht. Das Privileg haben nicht alle. Ist mir bewusst. 

Wie sorgst du denn für Ausgleich in deinem Alltag?

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Montag, 20. März 2023

Urlaub

 


Ich haue mal meine poetischen Fertigkeiten heraus und schreibe dir ein Akrostichon:

U -  Unter nicht allseits bekannten Menschen sein, sich sozial etwas freier fühlen und nicht ständiger erkannt zu werden (geniesse ich jedesmal, wenn ich im Urlaub raus kommen kann aus dem bekannten Umfeld

R - Ruhen. Vom WhatsApp, von Uhrzeiten, von Erwartungen, von eigenen Ansprüchen. Einfach mal geniessen.

L - Land und Leute erkunden. Lieb's am Urlaub, neue Orte, neue Lädchen, neue Restaurants und Hotels kennen zu lernen. 

A - Amor. Zeit für die Liebe. Zweisamkeit. Punkt. 

U - Unterhaltung. Urlaub gibt viel Stoff für Unterhaltung. Gerade mit der Familie zusammen reisen sorgt für viel Gesprächsstoff über Gott und die Welt. Rauskommen aus der eigenen gedanklichen Bubble und merken, dass es noch sooo viel mehr gibt als mein Alltag gerade ausmacht. 

B - Baby on the way! Erste Babybauchfotos... Letzter Urlaub zu zweit. Wie Schwiegermutter sagt: Wir müssen anfangen, das Baby auch zu berücksichtigen. Also waren wir wohl zu 2,5 statt nur zu zweit. Recht hat sie!

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Montag, 19. September 2022

Waldbaden

Wenn ich von meinem Schreibtisch aus dem Fenster sehe, habe ich einen wunderbaren Busch vor mir. Es grünt und blüht. Es zirpt und piept. Es krächzt und raschelt. Beste Hintergrundmusik ever. 

"Im Wald findet der gestresste Mensch zu sich selbst. Mehr noch: Waldbaden hält Körper und Seele gesund. Und eigentlich sollte jeder ein bisschen Natur in seinen Alltag integrieren". So tolle Sätze lese ich im Netz. 

Tja, mein Wohnort ist (noch) von purem Wald umgeben; bei uns übrigens "Busch" genannt, da er etwas niedriger ist als typischer Wald. Ich muss nirgendwo anreisen, um die Wirkung des Waldes zu erleben. Dazu kann ich einfach vor die Haustür gehen. 



Aber selbst dazu muss ich mich an manchen Tagen zwingen... jetzt weisst du's. Schreibtischjobs haben das so in sich wie mir scheint, dass sie einen ganz schön fesseln können. 

In meinem Wohnzimmer steht ein tolles Dekostück: 

Hätte

Müsste

Sollte

Machen!

Vielleicht sollte ich mir das mehr zu Herzen nehmen...

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Mittwoch, 10. August 2022

Know your season - Kenne deine Jahreszeit

Der Titel ist geklaut - ich weiβ. Es soll wohl ein Buchtitel sein. Seht's mir nicht nach, er gefällt mir und begleitet mich immer wieder. 

Das Leben verläuft in Jahreszeiten. Nicht jede Etappe ist gleich. 

Meine gerade? 

Ich lerne, meinem Körper die Zeit zum genesen zu geben, die er braucht. Ja, ich lerne es. Dieses Halbjahr hat mich schon so manche Krankheit geplagt, allen voran die allseits bekannte Grippevarianten, die seit 2,5 Jahren um sich schlagen. Es scheint, eine Entzündung jagt bei mir die nächste Anfälligikeit für eine Infektion. 

Ja, ich ernähre mich gesund. Vitamin C lässt grüβen noch und nöcher. 

Ja, ich schlafe genügend...

Nein, ich habe gerade nicht übermäβig Stress...

Ja, ich bewege mich regelmäβig...ok in Grippezeiten etwas weniger, aber in gesunden Zeiten schon. 

Und ja, ich trinke auch ausreichend Wasser...

Alles so allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Trotzdem kann es sein, dass wir krank werden. Gesundheit ist für mich keine Ersatzreligion, wie es mir von einigen scheint. 

Ich weiβ, dass selbst Krankheit und Gesundheit in der Hand des Allmächtigen liegen. Nicht auf alles haben wir einen Einfluss. Nicht immer sind wir schuld. Manchmal mutet es Gott einfach zu. Vielleicht kann er mich gerade mit laufender Nase und angeschlagenem Gemüt jetzt besser brauchen als mit strotzender Gesundheit. Auf jeden Fall  macht es mich gnädiger mit mir selbst und mit anderen. 

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Donnerstag, 5. Mai 2022

Kreativ mit Bewegung

Darf ich ehrlich sein??

Zur Bewegung muss ich mich ganz oft auch einen Schubs geben. An manchen Tagen habe ich total Lust, da machs ich zur Spaβ an der Freude. 

Wenn aber einfach viel (zu viel) los ist, muss auch ich als Coach mir einen Ruck geben und ohne groβes Wenn und Aber einfach machen. Kann ja nicht meine Teilnehmer zu Bewegung herausfordern, und selbst nachlässig werden...

Manchmal fahren der Gatte und ich am Wochenende auf den Golfplatz. 

Nein, ich golfe nicht. Ich wandere; er spielt Golf.

Vergangenes Wochenende war das Ambiente einfach herrlich. Ich also an jedem Loch (in Golfersprache: bei jedem "Green") ein paar Kraftübungen gemacht: Kniebeuge, Ausfallschritte, Wadenlifts, ein paar schnelle Sprünge... 

Weiβt du was? Manchmal muss man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und kreativ werden mit der Bewegung. 



Nach anderthalb Stunden fuhren wir glücklich heim. Der Gatte war zwar etwas zerknirscht darüber, dass es mit dem Golfen nicht ganz so doll geklappt hatte - aber ich war happy darüber, eine lange Wanderung inklusive ein paar Krafteinheiten geschafft zu haben. 

Bonus: wertvolle Zeit als Ehepaar genossen und in den Genuss frischer und angenehmer Chaconatur gekommen zu sein. 

Wie baust du denn Bewegung in deinen Alltag ein? Kommentiere gerne. 


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Montag, 24. Januar 2022

Ferien-Ende-Vibes

Die letzten Januartage werden hier voll ausgekostet. Anfang Februar beginnen die Schulvorbereitungswochen wieder und die frei einzuteilende Zeit ist erst mal ein stückweit beendet. Schade, daran könnt ich mich echt immer wieder gewöhnen. Aber auch nicht zu ändern. Bin ja 2022 noch als Grundschullehrerin in Teilzeit angestellt. 

Anfang des Jahres wird bei mir immer das Jahrespaket an Anfragen und Nachfragen zusammengestellt. Was sage ich zu? Was übernehme ich? Was muss ich bleiben lassen? 

Momentan lassen wir den Gruppen-Präsenz Lebe leichter Kurs bleiben. Wir machen nun schon mehrere Wochen Online. Zu viele Teilnehmer (wie ich selbst auch) kämpften die letzten Tage und Wochen gesundheitlich. 

Da muss ich echt sagen: Gesundheit geht vor. 

Schade ist es trotzdem. Die Dynamik ist nicht dieselbe im Kurs vorort wie online. Auch das gehört momentan dazu. Es kommen bestimmt wieder andere Zeiten. 

Trotzdem bin ich voll und ganz dabei, den nächsten Kursstart für Anfang März vorzubereiten. Wenn du, lieber Leser, in Filadelfia und Umgebung wohnst und gerne am Lebe leichter Kurs teilnehmen möchtest, melde dich sehr gerne bei mir. Alles Weitere findest du unter "Lebe leichter Filadelfia" hier auf meinem Blog. 

Die Ferien gehen hier in Paraguay heiβ, staubig und trocken zu Ende. Es grünt zwar noch, aber die Hitze ist echt wieder rekordmäβig. Auf etwas kühlere Herbsttage freue ich mich schon wirklich!

Nachdem ich diesen Blogpost verfasst habe, ist es Montag 19:00. Zeit für eine neue Sendung "Die Ernährungsdocs" - Essen als Medizin. Sehr zu empfehlen! https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/index.html

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Dienstag, 9. November 2021

Ich gönn mir ...

Vor ein paar Wochen am Freitag war es aber echt mal wieder dran, mir etwas zu gönnen. 

Eine stressige Woche lag hinter mir. In der Schule hatten wir ein tolles Schülerfest gefeiert, die ersten Kartons für unseren Umzug ins eigene Haus waren gepackt, ich hatte ganz doll vorgearbeitet und noch so ein paar Dinge...

Gönnte mir also mal wieder einen Eisbecher mit Obstsalat. Die Hitze ist bei uns momentan schon wieder echt hoch. Eiscreme geht da immer. 

Den Eisbecher (für Filadelfia-Leser: klare Empfehlung für den Eisbecher von Snack Shop) geniesse ich dann während den Besorgungen am Nachmittag. Im geparkten Auto im Schatten. Weil es doch in unserem Ort nicht so viele tolle Stellen gibt, wo man sich am Nachmittag einfach mal hinsetzen und geniessen kann, ohne von vielen gesehen zu werden. 

Auβerdem feierte ich für mich ganz persönlich einen Meilenstein. 

Ich finde, das darf man. Feiern muss nicht immer mit anderen zusammen. Manchmal tut es gut, sich etwas feierlich zu gönnen, was in dem Moment nur für einen selbst Sinn macht. 

Für alle Lebe-leichtis: DAS IST NEUERDINGS MEIN LIEBLINGSMAXI! :-)

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Samstag, 4. September 2021

Da pulsiert das Leben

Manchmal bin ich ziemlich mutig. "Offen, mutig, geradeaus" - so will ich doch leben. Das nehme ich mir immer wieder vor. Klingt einfach auch so schön. 

Allerdings bin ich manchmal echt an der feigen Seite angesiedelt. 

Heute war wieder so ein Ich-würd-mich-am-liebsten-verkriechen-Tag. Nur recht wenig von mutig, offen und geradeaus. 

Hitze. Wirbelnder Staub. Nervige Schüler. Schwierige Elterngespräche. Keine emotionale Energie mehr für gar nichts. 

Hundemüde kommt man gegenabend heim, noch kein Fünkchen Hausarbeit getan; der Abwasch stapelt sich nur so die Berge hoch und - oh Schreck, der Unterricht für morgen muss ja auch noch geplant werden. 

Lehrerdasein in seiner Glanz und Gloria. 

Abends sann ich über alles nach und dachte: Hey, ich würd mich an so einem Tag am liebsten auf der Toilette einschlieβen wollen mit dem Aufkleber: Lasst mich raus wenn der Tag vorbei ist. Aber da drauβen pulsiert das Leben. 

Das Leben findet nicht unter der Bettdecke, im warmen kuschligen Komfort statt (klar, manchmal auch) - aber für mich, für meine Lebensphase findet das Leben drauβen statt. Inmitten von Staub, Hitze und Blätterbergen, die uns der Chaco im August vor das Klassenzimmer peitscht. Inmitten von schwierigen Gesprächen, die mich echt fordern. Genau da ist jetzt mein Platz für diese Lebensphase. 

Wie gerne ich mich auch oft einfach nur zurückziehen würde, stelle aber fest, für diese Lebensphase muss ich vieles wohl einfach in Kauf nehmen, immer wieder über meinen Energieschatten springen und den letzten Rest ausbrauchen und weiter machen. 

Manchmal fragt das Leben nicht, wieviel es dir zumuten kann. Manchmal hechtelt man hinterher. 

Auch das ist Alltag. 

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Samstag, 17. Juli 2021

Zeit für Muβe

Ich bin diese Winterferien streng mit mir. Habe mir selbst VielSeelenZeit verordnet. 

Gutes Buch. Selbstgemachter Eistee (mit Beeren). Nicht ständig auf die Uhr schauen müssen oder den Tag durchtakten müssen, um auch ja hinterher zu kommen. Das ist für mich VielSeelenZeit. 


Zu VielSeelenZeit gehört auch ein Pancake-Frühstück in einem Café. Allein - für mich. Mein Tagebuch und meine Bibel kommen mit. Das ist VielSeelenZeit für mich. 

 


Der Schweizer Autor Thomas Härry sagt: "Meine gestärkte und gesättigte Seele ist meine beste Ressource, um gestärkt im Alltag (Dienst, Job, Beruf...) anderen dienen zu können."

Recht hat er. 

Wie kümmerst du dich um deine Seele? Schreibe es gerne in die Kommentare - freue mich immer über Feedback! 

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Dienstag, 13. Juli 2021

Alles hat seine Zeit

Meinte doch letzt eine Freundin zu mir:  "Unlängst hätte ich so gerne mit dir spaziert. Ich wusste aber, dass du viel zu tun hast. So hab ich halt deinen Blog gelesen. Nach einer Weile hatte ich das Gefühl, mit dir "spaziert" zu haben." 

Ist wohl so. 

Die letzten Wochen schalteten bei mir Seele und Geist auf  "Überlebensmodus". Die Zeit der Korrekturen, Sitzungen, Auswertungen des Halbjahres, Elterngespräche plus allerlei Krims Krams was man so als Lehrerin tagtäglich erledigen muss, fordern mich jedes Jahr aufs Neue. 

Dann könnte ich ohne Ende Soulfood in mich hineinstopfen. Schokolade, Erdnussriegel, Eiscreme. Hab ich mal gelesen, dass so intensive Stressphasen den Körper echt triggern können auf Süβes. Deshalb habe ich schon seit ich Lehrerin bin an mir selbst beobachtet, dass ich in den Monaten Juni-Juli und Oktober-November (sprich die Semesterschlusswochen) den Umständen schuldend zunehme. 

Dieses Semester aber nicht. 

Habe wie ein bissiger Wachhund auf meine gesunden Gewohnheiten gesetzt und mir nur gezielt und in Maβen Ausnahmen erlaubt. Viel trinken. Pausen zwischen den Mahlzeiten. Ein Teller pro Mahlzeit. Routine, Rhythmus und Ausdauer. 

Bewegungspensum erreichte ich zwar nicht in den letzten Wochen, setzte mich da aber auch nicht unter Druck. Lockeres Spazierengehen mit Ehemann und Freudin ist in besagter Zeit wichtiger als ein schweiβtreibendes Krafttraining. 

Alles hat seine Zeit. 

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Montag, 17. Mai 2021

If you get tired...

 ...learn to rest, not to quit. 

(Wenn du müde wirst, lerne auszuruhen statt aufzugeben.)

In den letzten Wochen ist mein Dauerthema das Fach "Ich-lerne-auszuruhen". Wie oft bin ich die letzte Zeit mit "Ach" und "Upsala" in den Montag gestartet, ohne wirklich ausgeruht zu haben. 

Als gläubge Christin weiß ich, dass es letztendlich Gott ist, der die wahre Ruhe schenken kann. Aber ich muss sie annehmen. Die göttliche Ruhe schwebt nicht in der Luft herum, sondern sie ist die bewusste Entscheidung, dass letztentlich Gott die Kontrolle hat und behält und ich in dieser Gewissheit ausruhen kann. 

Schreibt sich einfach, lebt sich schwer wenn man ein Kontrollfreak ist. 

Gerade am Wochenende ist es eine Herausforderung, von der getanen Arbeit auszuruhen, statt versuchen den Haushalt auf Vordermann bringen zu wollen und alles Liegengebliebene aufholen zu "müssen". 

Ich möchte am Wochenende wirklich ausruhen und nicht durch viele kleine "Feuer-lösch-Syndrom" Tätigkeiten  die Ruhe aufschieben. (Schnell noch dies, schnell noch jenes... aber vor allem schnell wie die Feuerwehr...)

Weniger von "Erst wenn XY und Z erledigt sind, darf ich ausruhen". Mit dieser Mentalität lebt es sich schwer. Ruht es sich schwer. 

Gerade wenn noch gefühlt viel Arbeit zu tun ist, darf ich ausruhen. Gott schenkt es mir. Er gönnt es mir. Die Welt dreht sich auch weiter, auch wenn XY und Z jetzt gerade liegen bleibt. 

Praktisch heißt es: 

Ich bitte den Gatten direkt um Hilfe am Wochenende bei den notwendigen Aufgaben: Viele Hände - schnelles Ende.

Den traditionellen Wochenendskuchen gibs bei uns nicht mehr notwendigerweise. Ab und zu kaufe ich zum Wochenende bei einer Backstube ein paar leckere Dinge und halte auf Vorrat etwas "Süßes" fürs Wochenende. Ist auch figurfreundlicher...

Die Wäsche muss zum Wochenede nicht alle unter Dach und Fach sein. Dazu hat man ja eine Abstellkammer. Tür zu und aufgeräumt - Wäschebergproblem gelöst!

Gott gönnt mir und dir Ruhe. Gönnst du sie dir?

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Sonntag, 25. April 2021

Seelenfutter

Lange Schreibtisch-Arbeitstage verlangen eine doppelte Portion Seelenfutter. 

Manchmal ist mein Seelenfutter ein gutes Buch. Mal ein guter Film. Mal einfach ein netter Spaziergang mit dem Gatten. 

Sehr oft aber ist die beste Seelenstreicheleinheit .... nein, keine Schokolade. Ach bitte! Die Natur! Das Grüne. Da atme ich auf. 

Da unsere momentane Wohnung keinen Garten/Hof bietet, flüchte ich ganz gerne in den nächstbesten Park. Auf dieser Bank da habe ich schon unzählige Gebete gesprochen, Dinge geplant und oft einen klaren Kopf bekommen wo vorher ein gedankliches Wirrwarr stattfand. 




Und du? Wie sorgst du für deine Seele? 

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Freitag, 26. März 2021

Seele, liebe Seele

"Meine versorgte und gesättigte Seele ist meine wichtigste Ressource, 

um im Alltag ermutigt arbeiten und anderen dienen zu können." Thomas Härry 


In den letzten Tagen litt meine Seele. 

Zu viel Arbeit, zu wenig Muβe, zu viel Beschäftigung auβer Haus, zu viel vorgetäuscht-vorhandene Energie. 

Eine Weile macht sie es mit, die gute Seele. Irgendwann streikt sie. 

Dann geht das Energielevel schnell auf "150 % verbraucht" und es braucht dann umso länger, um sie wieder aufzutanken. 

Im Alltag gilt es immer wieder sich zu fragen: Was braucht meine Seele gerade jetzt? 

Ich übe mich darin. 

Was mein Körper gerade braucht, weiβ ich meistens. Das signalisiert er sehr klar. Mal braucht er Bewegung, mal eine sättigende Mahlzeit, mal ist es Schlaf oder liebevolle Pflege. Das spüren wir meist gut.

Aber die Signale der Seele sind nicht so eindeutig. Extravertierte Personen brauchen dann schnell erfrischende Beziehungen und Gemeinschaft. Introvertierte Personen, zu denen ich mich zähle, brauchen oft eher Stille, Ruhe, Rückzug und gezielte Hinwendung zu Gott. 

Sich nicht zu schämen, die Bedürfnisse der Seele immer wieder aufzuspüren - darin übe ich mich.

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Dienstag, 19. Januar 2021

Highlights des Januars

Damit ich Ende 2021 zwölf (oder mehr) Highlights des Jahres habe, suche ich mir ja gezielt jeden Monat den / die Highlights des Monats heraus. 

Für Januar wäre das definitiv der URLAUB, den wir mit der Schwiegerfamilie machten.

Nachdem wir gefühlt zehn Monate zuhause fest saβen (gut, es ist ein bisschen übertrieben. Der strenge Lockdown war hier in Paraguay rund 3 Monate, danach gabs schon mehr Bewegungsfreiheit), tat der Urlaub richtig gut. 

Natur geniessen, neue Orte unseres schönen Landes Paraguay kennen lernen, Gemeinschaft pflegen, neue und leckere Rezepte kennen und lieben lernen. 

Besonders gefeiert habe ich diesmal das saubere Hotelzimmer und die saubere, gut riechende Bettwäsche. Weiβ auch nicht, warum das mich so angefixt hat... Vielleicht weil das einfach oft im Alltag mein Steckenpferd ist und ich da noch so viel Lernbedarf habe, die Bettwäsche auf ein "riecht-gut" Level zu bringen. "Ist-sauber" ist momentan noch eher der aktuelle Stand.

An die Sicherheitsvorschriften und die Maske haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Einfach tun und geniessen! Nicht zu sehr aufregen...



Nun rollt das Jahr so richtig los. Noch zwei Wochen im Halbmodus Ferien, dann beginnt volle Pulle das Schuljahr. Hoffentlich öfters im echten Klassenraum als im virtuellen wie im letzten Jahr. Wir werden sehen. 


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Samstag, 21. November 2020

Ich packe aus

 "Und, habt ihr's bald geschafft?" Diese Frage konnte ich die letzten Wochen und Tage nicht mehr hören. Ja, wir haben es geschafft - dieses verflixte Schuljahr. Entschuldigt meinen Ausdruck, aber er kommt aus tiefstem Herzen. 

Es war doch so: Eltern und Schüler hatten die Möglichkeit auszusteigen, aber wir Lehrer hatten diese Entscheidungsfreiheit nicht. Nein, wir wurden am 12. März diesen Jahres ins kalte Wasser geschickt und mussten uns eine Schwimmart aneignen, wie wir den zugefrorenen Fluss (des fast unpässlichen Schuljahres) überqueren wollten. Homeshooling - unterrichten inmitten von social distancing und virtuellen Medien. 

Dass ich mehr als einmal fast soweit war, auch auszusteigen, haben nur meine Liebsten mitbekommen.  Jedes Mal peitsche mich das antrainierte Über-Verantwortungsgefühl an, mit dem man als Lehrkraft mehr schlecht als recht ausgestattet ist. 

Trotzdem merkte man im Laufe der Zeit, dass man gezwungen wurde, sich als Lehrkraft 2020 einige neue Strategien anzueignen. Einige meiner survivals waren: 

1. Die mediale Verfügbarkeit einschränken. Hausaufgaben und Proben trudelten von morgens bis abends in mein Handy. Obwohl wir genaue Angaben gemacht hatten, hielten sich nicht alle Eltern an die Uhrzeiten (aus verschiedenen Gründen.) Mehr als einmal wünschte ich mir, als Lehrkraft eine Berufsnummer zu haben. 

Dass man mit freiem Gewissen dann auch mal für gewisse Zeitspanne am Tag sein Handy ausschalten konnte, bewahrte mich persönlich davor, digital zu verblöden. Jederzeit erreichbar sein ist Fluch und Segen zugleich. Jeder musste da wohl für sich seinen Weg finden. 

2. Es allen recht machen, ist unmöglich. An dem Kühlschrank in meinem Elternhaus hing früher immer ein Aufkleber mit dem Spruch "Es allen recht machen zu wollen, ist der beste Weg, um selber unglücklich zu werden". Wie war! 

In einem Jahr, wo keiner wusste, was noch Wahrheit und was mediale Aufbauscherei war und ist, wusste ich als Lehrerin an manchen Tagen nicht, wem kann ich es noch recht machen und wer kommt zu kurz. Alle Meinungen sollten ja toleriert werden. 

Ja, ich gestehe, es sind Schüler dabei zu kurz gekommen. Ja, es sind Themen oberflächlich oder gar nicht behandelt worden. Ich stehe dazu. Es ging einfach nicht anders. Punkt. Wir dürfen uns da selber auch nicht runtermachen. Auch als mehr zum Ende des Jahres hin Ideen kamen, was man noch machen könne, um das Jahr abzurunden (von Seiten der Eltern), sagte ich irgendwann: "Stop!". Wir können jetzt nicht mit aller Wucht aufholen, was in 8 Monaten nicht gefördert wurde an Klassengemeinschaft. Lasst uns jetzt langsam einen Punkt machen und das Ungelöste aushalten." 

3. Von zuhause aus arbeiten ist Last und Lust zugleich (um nicht zu sagen; Segen und Fluch zugleich). Wo wir anfangs noch froh darüber waren, als Lehrkraft auch mehr zuhause sein zu dürfen, wurde es mit den Wochen zunehmend schwieriger. Tausend Dinge verschaffen einem zuhause Ablenkung. Angefangen von der Waschmaschiene bis hin zu indigenen Arbeitssuchenden und Bettlern an der Tür. Wie man es schafft? Keine Ahnung. Ich habe kein Patentrezept entwickelt. Ich habe versucht, einen Tag auf einmal zu nehmen. Und mir immer wieder den Timer zu setzen für gewissen Arbeiten. (Ihr wisst schon: mein Timer ist mein Freund im Haushalt, grins!)

Es gäbe noch viel zu sagen. Aber ich setze hier mal einen Punkt. Diese Zeilen aufzuschreiben hat mir geholfen, das Ganze innerlich zu verarbeiten und meinen Gefühlen einmal freien Lauf zu lassen. Jetzt brauche ich dringend Abstand. Abstand von meinem Smartphone, Abstand von Eltern und Schülern, Abstand von den unzähligen neuen Anforderungen. Ferien!

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Dienstag, 14. Juli 2020

Urlaub in den eigenen vier Wänden

Winterferien. Zuhause sein. So wie seit vier Monaten. Quarantäne-bedingt.
Aber kann man nicht auch mal Urlaub in den eigenen vier Wänden machen? Auf alle Fälle das urlaubische Gefühl etwas hervorkitzeln.  

Klar, der Gatte geht weiterhin auf Arbeit. Aber ich habe offiziell Ferien. Erlebe ich also ganz zuhause. Normal wäre gewesen, dass wir zumindest für ein paar Tage verreisen.  Geht halt dies Jahr nicht. 
Urlaub zuhause. 
Hier meine Gedanken dazu in einem Akrostichon. 

U - Umdenken: statt Ich-muss "Ich-darf/will"!

R - Ruhe

L - Lesen

A - Arbeit, die Spaß macht: Kochen, Backen, Haushalt

U- Unterrichtsthemen neu überdenken

B- Biken. Mein Hobby ausüben: viel Fahrrad fahren!

Wie sieht dein Urlaub dies Jahr aus?

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Samstag, 6. Juni 2020

Lesetagebuch - die berühmten "30"

Die Autorin Beate Nordstrand schreibt in ihrem Buch "Lebe leichter" von dem Moment, wo sie ihren 30. Geburtstag feierte und ihr dazu einiges klar wurde. Sie schreibt: "Mich traf die Blitzerkenntnis: Mit diesem Körper würde ich alt werden. Kein Chance auf ein Austauschmodell in späteren Jahren. Mein Lebensstil, meine Entscheidungen und auch meine Versäumnisse würden an meinem Körper unauslösliche Spuren hinterlassen." (S. 7)

Deshalb fasste sie für sich folgende Grundsätze, von denen ich mir auch einige annehmen möchte: 

Ich möchte mein Aussehen grundsätzlich akzeptieren.

Ich möchte ausgewogene Ernährungsgewohnheiten für mich und meine Familie entwickeln.

Ich möchte besser mit meinen Kräften haushalten und die 2/3- Regel beachten: Auf Dauer leistungsfähig und gesund bleibt der, der seine körperliche und seelische Leistungsfähigkeiten nur zu zwei Dritteln ausschöpft. Ein Drittel der Kraftreserven brauchen wir für unvorhergesehene Belastungen und kurzfristige Hochleistungen.

Ich möchte mir Zeit nehmen, im Heute zu leben. Ich will nicht so zielorientiert sein, dass nur das Ergebnis zählt. Jeder Tag muss auch einzeln lebenswert sein. 

Ich möchte mir am Sonntag bewusst Zeit nehmen für das, was im Leben wirklich zählt.

Ich m¨chte jeden Tag etwas zu lachen haben. In der Bibel steht, dass Fröhlichkeit die beste Medizin ist (Spr. 17,22).

Ich möchte gesunde Freundschaften pflegen, weil sie mir helfen, innerlich stabil und intakt zu bleiben

Ich möchte nicht schlafen gehen, ohne mit den Menschen in meiner Umgebung im Reinen zu sein. Mein Körper soll nicht die Folgen von Bitterkeit und Unversöhnlichkeit tragen müssen. 

Mich sprachen diese Aussagen an, denn ich gehe stark auf die 30 zu. Ich werde wohl auch noch mehr dazu schreiben. 

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