Freitag, 18. November 2022

Momentum

Einiges jährt sich in diesen Wochen. Diese Tatsache ist es doch wert, kurz einmal angedacht zu haben, so nach dem Motto: 

Momente vergehen, Erinnerungen bleiben.

Ein Jahr wohnen wir nun im Eigenheim. Mann, einige Kartons stehen immer noch herum, aber das rührt wohl eher daher, dass einige Zimmer noch nicht eingerichtet sind, bzw. wir in der Zukunft noch mehr Schränke brauchen. Siehe hier. 

Alles in allem haben wir uns gut eingelebt im Eigenheim. Der Gatte werkelt bei diesen langen Sommergegenabenden fleiβig im Garten und versucht den Rasen in Schwung zu bringen. Ich werkele immer noch in meiner Küche und versuche eine Grundstruktur zu finden, bzw. zu entwickeln. (So á la: Wieviele gläserne Salatschüsseln brauche ich wirklich? Wie hält man einen Gewürzeschrank übersichtlich?) 

Dass wir den ganzen Umzug nur mit Hilfe der Familie so gut gemeistert haben, möchte ich nie vergessen. 

Auch die offiziellen Lebe leichter Kurse in Filadelfia jähren sich zum ersten Mal. Vor einem Jahr fieberte ich und es brannte mir unter den Nägeln vor Aufregung. 

Ich sehe noch, wie der Gatte und ich den ersten Kursraum gemeinsam vorbereiteten. Mein Herz pochte wie wild. Wie stolz schoss ich die ersten Fotos um auch ja eine Erinnerung zu haben. Ob die angemeldeteten Teilnehmer wohl kommen werden? Was sie wohl von meiner Art halten? Ich tapste völlig unerfahren in einem neuen Job als Selbstständige. Lies hier. 

Aber ich erinnere mich gerne zurück. 

Und NATÜRLICH brennt es mir immer noch unter den Nägeln, wenn ich an einen neuen Kurs und deren Möglichkeiten denke, aber ich bin alles in allem etwas ruhiger und gelassener geworden. Auch gut. 

Der Alltag von heute sind die schönen Erinnerungen von morgen. Lass mal so leben, dass wir uns gerne zurückerinnern. 

lr

Freitag, 11. November 2022

Von einem Stein zum anderen

Ich sprang von einem Stein zum anderen. So fühlte es sich die letzten Wochen an.

Wie angekündigt, legte ich ja für ein paar Wochen im Oktober / November eine Blogpause an. Obwohl ich überhaupt nicht dafür bin, für alles eine (gefühlte) Erklärung abgeben zu müssen, fand ich es doch wichtig, dich auch einmal teilhaben zu lassen, was vor sich ging. 

Anfang Oktober stieg ich nebenberuflich in eine neue Arbeit ein. Zusätzlich zu meiner Arbeit als Teilzeit - Lehrkraft und meinem Lebe-leichter Coaching. Diese neue Arbeit verlangte mir die ersten Wochen viel ab. Es überlappte einfach zeitlich enorm mit meinen anderen Jobs. 

Daher entschied ich zwei Dinge:

1. Die Bewegung (täglich 30 Minuten empfehlen wir Coaches ja...) erstmal etwas aufs Eis zu legen, bzw. nur das was zeitlich geht zu machen, ohne mich da zu sehr unter Druck zu setzen. 

2. Eine Blogpause einzulegen. Da ich ohnehin mit meiner neuen Selbstständigkeit viel am Bildschirm arbeite, merkte ich, dass ich eher ein Hobby bräuchte für diese Wochen, dass nichts mit Technik zu tun hat. Also her mit Büchern und Waldbaden. Ich merkte auch, dass mir jeglich Inspo zum Bloggen fehlte. 

Manchmal hat man keine Wahl. Das Leben verlangt einem etwas Unumgängliches ab. Manchmal darf man dann getrost andere Dinge streichen, die momentan nicht Prio sind. 

Zwischen den Wochen verlieβ uns ein Mitglied unserer Groβfamilie durch den Tod, eine Studienfahrt mit Schülern stand an und noch so ein paar extra Events, von denen ich nicht alle erwähnen möchte - versteht sich. All das verlangt Zeit und Aufmerksamkeit. 

Wieder einmal stellte ich fest: Ja, es gibt Zeiten, da überlappt sich alles. Gott sei Dank nur für gewisse Zeit. Ich merke, gewisse Zeit macht mein Körper das mit. Nun dankt er es mir aber mit einer ungemütlichen Grippe. So ist er, unser Körper. Er holt sich, was er braucht. 

Nun glätten sich aber nach und nach die Wogen. Meinen Job als Teilzeit-Lehrkraft beende ich in ein paar Wochen, die letzten Korrekturen werden noch vorgenommen. Zum 1. Advent Ende November sollte alles wieder einigermaβen ruhig im Hause Regier sein. 

Ach ja, und die Bewegung wird auch schnellstmöglich wieder aufgenommen!!!

Freu mich drauf!

lr

Dienstag, 8. November 2022

Lass dir erzählen

Gerade weil es ein schwerer Schritt ist, ist es umso wichtiger, dass du ihn gehst

Weil die Teilnehmer meines August-Kurses so tolle Abnehmerfahrungen gemacht haben, möchte ich euch diese doch nicht vorenthalten. 

"Was mir der Kurs gebracht hat? Vor allem mehr Vertrauen in mich selber und Freude am Leben. Das Essen ist nicht mehr das Wichtigste im Leben. Mein Selbstwertgefühl ist gestärkt."

"Der Kurs hat mir geholfen, mehr drauf zu achten, was auf meinen Teller kommt und das von allem was drauf ist, wie Proteine, Kolenhydrate, Gemüse und Obst."

„Ich bin auf dem guten Weg mit der Ernährungsumstellung. Ich habe schon nicht mehr das Gefühl, dass ich dem Essen so hilflos ausgeliefert bin.“

“Ich habe meinen Körper besser kennengelernt, ich habe Disziplin gelernt. Ich weiβ, dass mein Körper nicht so viel Essen braucht, wie ich ihm oft geben will. Habe gelernt, bewusster zu essen.“


Ich war wirklich hin und weg diesmal! So eine tolle Gruppe! Und das sind nur einige der Aussagen. Ich als Coach war diesmal selber überrascht, was da alles zu Tage kam. Einige tolle neue Rezepte durfte ich kennenlernen. 

Jeder Gruppenkurs ist mir ja auch eine neue Herausforderung, die ich beschlossen habe, anzugehen. Jedesmal ist es neu eine Frage: Werden die Teilnehmer auf den Wagen aufspringen? Wird die Begeisterung für das absolut genialste Abnehmkonzept überspringen? 

Damit du auch mal siehst, wie es denn aussieht, wenn ich Lebe leichter Kurse gebe...



Wer weiβ.. vielleicht magst du ja beim nächsten Kurs dabei sein?

Start: Januar 2023. Genaues Datum folgt.

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lr

Sonntag, 16. Oktober 2022

Blogpause

Da ich weiss, dass mehrere Blogleser meinen Blog pünktlich aufrufen - danke an dieser Stelle!, möchte ich fairerweise teilen, dass ich für ein paar Wochen in eine Blogpause gehe. Ihr hört von mir vermutlich ab Mitte/Ende November wieder. 

Vielleicht teile ich dann mit, was mich zu dieser Entscheidung bewegt hat, denn ganz ehrlich: Mein Blog ist mein Baby, ihn füttere ich ständig. Pause muss jetzt aber sein. 

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lr

Mittwoch, 5. Oktober 2022

Zurückrudern

Was tut man, wenn man essenstechnisch gestolpert ist? 

Ja, auch ein Coach stolpert. 

Nachdem meine Wochenendteller mit viel Essensangeboten auβer Haus beweitem zu voll waren, dachte ich doch glatt, dass ich Anfang der neuen Woche wieder alles im Griff hätte. Es scheint, dass mein mein Magen und mein Kopf sich allerdings an zu viel und zu voll gewöhnt hatten. 

Am Dienstag kam mir doch tatsächlich zum Snacken noch ein Tütchen Kelwa (gesüβte Erdnussriegel) in die Finger. Und der Abendbrotteller bestand auch weitgehend aus Brot und Mittagsresten. Von Gemüse wenig Spur.

Und das war noch nicht mal alles: beim Hauskreis konnte ich dem Imbiss diesmal einfach nicht widerstehen. Eine Ausnahme zieht halt wirklich sehr schnell eine zweite (oder eine dritte, vierte...) mit sich. 

Uff - passiert. Dazu stehe ich. 

Da hilft nur eines: zurückrudern. Drei Mahlzeiten und dem Drang zu snacken diszipliniert widerstehen. 

Mir ist nämlich das Hunger-Sättigung Gefühl über die Jahre zum wichtigen Begleiter geworden. Morgens und nach dem Mittagessen darf ich mich angenehm satt fühlen. Zum Gegenmittag und Gegenabend hin darf es gerne hin und wieder ein leichtes Magenknurren sein. Nicht zu sehr, sonst fauchen die Hungerlöwen. Aber ein leichtes Knurren bitteschön hat was. Da freut man sich auf die nächste Mahlzeit. 

So, jetzt habe ich mir selbst wieder Mut zugeschrieben beim zurückrudern. 

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lr


Donnerstag, 29. September 2022

Do more of what makes you happy

Dass ich seit gut zweiundhalb Jahren einen Blog führe, macht mich überglücklich. 

Die Geschichte, wie es zu diesem Blog und zu meiner Coach Tätigkeit gekommen ist, flechte ich immer wieder in meine Lebe-leichter Kurse in Stunde Nr. 9 ein. Da fordere ich die Teilnehmer ja auf, ihren eigenen Träumen und schlummerenden Wünschen ein Stückchen auf die Spur zu kommen. 

Was macht mich eigentlich noch glücklich?


H für Hingucker-Deko in meinem Haus, nicht viele, aber ein paar besondere Teile...

A für "aus dem Ofen" - der Geruch von frisch gebackenem Brot. Dem ist nichts hinzuzufügen. Da rieche ich schon förmlich die Gurken und Radieschen, die ich aufs Brot legen kann beim Abendbrot :-)

P für Pausen. Ich verrate dir hier mal was: Ich mache oft Lesepausen. Andere machen Esspause, Erzählpausen, oder was weiß ich. Ganz anders ich. Oft setze ich mich zur Pause mit Tereré und einem Buch oder Zeitschrift und genehmige mir eine Lesepause. Wirkt Wunder!

P für Papier. Ich bin papierbegeistert. Ich schreibe Einkaufslisten, To-Dos und vor allem meine Unterrichtsvorbereitungen immer noch auf Papier. In einer digitalen Welt, wo vieles digitalisiert wird, hat das Seltenheitswert. Stift und Papier sind mir trotzallem noch sehr lieb. 

Y - da schummel ich mal ein bisschen und nehme "I für Ideen". Neue und tolle Ideen begeistern mich. Manchmal macht's bei einem Gespräch, einer Sendung oder beim Nachdenken auf einmal Klick!  im Kopf und ich weiß, dass es zumindest einen Versuch wert ist. 

Und du so? Was macht dich eigentlich glücklich? 

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lr


Montag, 26. September 2022

Gemüseverliebt

Das musste ich einfach ausprobieren!

Begeistert hatte eine Teilnehmerin im Lebe-leichter Kurs von einem gebackenen Kohl erzählt, den sie kürzlich ausprobiert hatte (nach einem Rezept aus dem Youtube versteht sich...) 

Alle waren Feuer und Flamme das Rezept auszuprobieren. Ich natürlich auch!

Und weil ich gleich beim ersten Mal hin und weg von dem superleichten Gemüserezept bin, kriegst du es heute von mir: 

Gebackener Kohl

  •         Weiβkohl (pro Person etwa eine Handvoll Kohl)
  •          Etwas Olivenöl
  •          Gewürze nach Geschmack (Salz, Pfeffer, ...)

 

Den Kohl in Spalten aufschneiden. Auf ein ofenfestes Blech oder eine Pirex auslegen, mit etwas Olivenöl beträufeln und bepinseln.

Würzen nach Geschmack und in den Ofen für etwa 20-25 Min auf 180° stellen.

Gebackener Kohl

Fazit: Super einfach. Super schnell - gerade an Tagen wo der Ofen sowieso läuft ist dieser Kohl eine tolle Alternative zum klassischen Gemüsesalat. Bei mir gabs heute eine Quiche mit Spinat, Zwiebel und etwas Schinken. 

So ist es in einem Lebe-leichter Kurs. Wir befruchten uns gegenseitig mit tollen Ideen. Da hab selbst ich als Coach was davon. 

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lr

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Brauchst du auch hin und wieder Motivation?