Donnerstag, 23. Januar 2025

Lebe leichter die vierte...

Nein, nicht die vierte Veränderung. Auch nicht der vierte Teller. 

Sondern das vierte Jahr als Coach selbstständig unterwegs. Mit dem Lebe leichter Konzept. 

Selbstständig. Selbst und ständig am tüfteln. 

In diesem Jahr habe ich entschieden, mich aufs Einzelcoaching zu beschränken. Daher weite ich da jetzt mein Angebot aus. 

Sitze schon wochenlang am Rechner, bereite Notizen und Präsentationen vor, arbeite Fragen und Flyer aus, und und und. Ich verrate mal lieber nicht zu viel...

Habe schon gemerkt, dass man als Selbstständige selbst schauen muss, wie man so arbeitet, dass man...

a. genügend Zeit für das Wichtige findet, sprich: wenn ich alles alleine mache auch in der Selbsständigkeit, muss ich schauen, wie ich alles organisiere. Mit Kleinkind und full Haushalt definitv ein Spagat, aber ich tus weil es mir Flow gibt und Kraft für den Alltag!

b. dass ich so arbeite, dass auch für mich was rausspringt und ich auch Kunden generiere.

Ok, das klingt jetzt vielleicht sehr technisch und sperrig...ist aber die Tatsache. 

Aber für den Start dieses Coachingjahres bin ich zuversichtlich. Die ersten Kundengespräche laufen, die Anmeldungslink werden schon versendet, und ich freu freu freu mich auf neue Teilnehmer, die ich für das genialeste Gewichtskonzept ever begeistern kann!


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lr

Freitag, 17. Januar 2025

Grace

Wir haben schöne Tage hinter uns. Tage voller Lachen, Urlaub, viel Zeit als Familie, neue Orte kennen gelernt, neue Menschen getroffen. Wir haben ausgiebig gebadet, Sonne getankt und reichlich Natur aufgesogen. 

Das ist Gnade.

Wir haben genauso schwere Tage hinter uns (und stehen noch teilweise mitten drin!). Tage voller Krankheit mit Sohnemann, Fiebernächte ohne Schlaf, Bangen und Wachen am Kindsbett bei Durchfall, quengliges Gejammere wohl wegen den Zähnen, kein fröhliches Kind, sondern geknirschte Laune von morgens bis abends.

Auch das kommt unter die Gnade Gottes

Von meiner Zeit im IBA (Bibelinstitut der Mennoniten Brüdergemeinden in Paraguay) ist mir ein Satz einer Dozentin sehr deutlich hängen geblieben (und ich musste dran denken, da wir just diese Dozentin in unserm Urlaubsort antrafen - netter Zufall!): 

"An den schönen Tagen ist es die Gnade, die uns demütig hält. An den schweren Tagen ist es die Gnade, die uns aufrichtet." (Johannes 1, 16)

Nothing more to say...

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lr

Samstag, 4. Januar 2025

Neue Vorsätze

Ich scrolle durch die Labels meines Blogs. (Siehe Seitenleiste). Themen wie Ernährung, Gesundheit, Lebe leichter Themen sind wohl zur Genüge auf meinem Blog. 

Kleiner und schmäler sieht es allerdings mit Themen wie "geistliches Leben/Bibel" aus. Das gibt mir gerade zu denken. 

Definiere ich mich und meinen Blog tatsächlich nur über oben genannte Themen? Über Sachthemen, die meinem Coaching Business dienlich sind? Oder für was stehe ich noch ein? 

Anfang des Jahres neigt man ja bekanntlich dazu, sich neue Vorsätze zu setzen. Heute schreiben wir den 4. Januar. Mein Mann und ich beginnen oft die ersten Wochen des Jahres irgendein Andachtsbuch zu lesen, und spätestens März/April liegt es auch schon nur wieder achtlos herum. Schade. Es gibt so viele gute Andachtsbücher, aber wir haben da irgendwie noch nicht die Routine dafür gefunden. 

"Sollen wir in diesem Jahr mal einfach ein Bibelbuch gemeinsam lesen und uns darüber unterhalten", fragt mich mein Mann am 1. Januar. Ich stimme zu. "Das Geld für ein Andachtsbuch können wir uns dies Jahr sparen...", beschliessen wir. 

Wir entscheiden uns für die Sprüche. Einfach zu lesen. Nicht hoch theologisch. Praktisch anwendbar, was für den Alltag. Das sind meine und unsere Kriterien dieses Jahr. 

Ich stelle mir gerade vor, es wäre speziell auch ein Kapitel für Mamas dabei oder zumindest ein paar Zeilen für Mütter mit Kleinkindern, zum Thema "intensiver Kleinkindalltag...oder herumliegendes Spielzeug-Managment..."

Die ersten beiden Kapitel haben wir schon gemacht. Wir staunen, es tut sich erstaunlich leicht, nach dem Lesen sich über das Gelesene zu unterhalten. Das haben wir bei anderen Bibelbüchern als nicht so gleitend empfunden. 

War also eine richtig gute Entscheidung!

Was uns also auffiel: 

1. Die Weisheit wird in den ersten Kapiteln als eine Frau dargestellt. Wir erinnerten uns an den Film "Die Hütte", wo selbige Frau auch vorkommt. In einer Höhle, dort wurden die tiefen Gespräche geführt. Die Weisheit ruft, aber wenn man sie nicht beachtet, verspottet sie einen. Darüber mussten wir lange reden. Das passte uns so gar nicht in das Bild der Bibel, wo Gott als gütig, barmherzig beschrieben wird. Aber die Weisheit ist ja auch nicht "Gott". Aber was dann? 

Wir kauen noch daran. Vielleicht kommt die grosse Erkenntnis noch in den nächsten Wochen. Immerhin hat das Buch 31 Kapitel :-)

Freitag, 20. Dezember 2024

Wofür lohnt es sich?

 

 

In ein paar Wochen ist das Jahr passé. Ich finde, diese kommenden Wochen bieten immer etwas Raum für Eigenreflektion. Ich habe mich heute früh schon hingesetzt und mir ein paar gute Fragen gestellt und in mein Tagebuch Stichpunkte dazu gemacht.

👉🏼 Welches waren Highlights meines Jahres?
👉🏼 Wo ergaben sich Kämpfe und/oder Herausforderungen? Was haben sie mich gelehrt?
👉🏼 Welches Gefühl oder Wort beschreibt mein Jahr und weshalb?
👉🏼 Was möchte ich getrost im neuen Jahr bleiben lassen, was möchte ich beibehalten bzw ausbauen?



Diese Dinge schriftlich festzuhalten, hilft, dass man auch Ordnung in den Gedanken bekommt. Über einige Dinge staunt man hinterher, dass man die so gut gemeistert hat oder sich getraut hat. Bei anderen schüttelt man nur den Kopf und denkt: Warum? Ich denke, es gibt immer auch Dinge, die man bewusst am Ende eines Jahres in Gottes Hände legen darf und seiner Gnade überlassen darf. Du bist nicht dazu gemacht, alles ins neue Jahr zu schleppen. Da ist einer, der hat stärkere Schultern!!  


 Wofür lohnt es sich, im neuen Jahr auf mein Essverhalten zu achten?



Ich gehöre der Generation an, die sich scheinbar fragen, was man davon hat. Ob es sich lohnt. Was ich persönlich davon habe...

In meiner Küche hängt eine Karte, die ich mir immer wieder anschaue. Mal stecke ich sie zeitweise wieder weg, dann hole ich sie wieder hervor. Dort habe ich aufgeschrieben: "Wofür lohnt es sich auf mein Essverhalten zu achten?" Darunter habe ich zwei Spalten aufgeteilt: langfristig und kurzfristig.


Und dann habe ich mir schon vor Jahren Gründe gesucht, die sich langfristig und kurzfristig lohnen.

Ein Beispiel: Langfristig lohnt es sich, sein Gewicht  und sein Essverhalten zu kontrollieren, damit du eine konstante Garderobe halten kannst und nicht für jede Saison eine andere Jeansgrösse haben musst!

 Macht Sinn, oder?

Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber ich muss mich immer wieder neu motivieren! Falls du jetzt nickst, bist du in guter Gesellschaft. 

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit, dürfen wir immer wieder neu die Entscheidung treffen: Wie voll befülle ich den Teller? Schaffe ich es, beim Asado trotzdem bei einem Teller zu bleiben? Achte ich auf die Portionen? Kann das Fest für mich auch einen sozialen Wert an sich haben, oder steht und fällt alles mit meinem wankenden oder disziplinierten Essverhalten? 

Mach dir doch mal deine eigene List, wofür es sich in 2025 weiterhin lohnt, auf dich und dein Essverhalten zu achten. Ganz sicher findest du deine persönlichen Gründe.

 

Und nun wünsche ich dir besinnliche und gesegnete Weihnachtstage und viele gute Gründe, das Jahr dankbar abzuschliessen.



Lebe leichter Coach Larissa Regier
regier.larissa@gmail.com
0982 745 380

Montag, 2. Dezember 2024

Geniesse Weihnachten mit allen Sinnen



Sehen: Weihnachtsfilm schauen. Weihnachtslichter bei abendlichen Spaziergang bewundern. Haus dekorieren und sich daran erfreuen.

Fühlen: Weihnachtsdeko kann kratzig sein, kann aber auch samtig sein. Fühl mal bewusst. Adventskranz basteln, wenn du dafür Liebe und ein Händchen hast. Mitfühlen, wo ist jemand, der diese Adventszeit mein Mitgefühl braucht?

Riechen: Wonach riecht Weihnachten? Nach getrockenten Apfelsinenstücken im Adventskalender, nach etwas muffiger Weihnachtsdeko (weil ein Jahr in der Kiste verpackt!), nach Sommerhitze, Regentagen, frisch gemähtem Rasen, Christrosen..

Hören: Weihnachtskäfer (für Chaqueños) hören. Für mich immer ein starker Hörimpuls, dass wir in der Adventszeit stecken!!! Lieblingsplaylist mit Weihnachtshits erstellen. Geht heute ganz einfach im Spotiy oder Youtube. Eines meiner Lieblingsweihnachtslieder ist übrigens "I call him Lord" (The Collingsworth Family), kannst du gerne mal renhören, einfach auf "Untertitel" klicken, falls du Englisch nicht verstehst. 

Schmecken: Weihnachtsgebäck geniessen wir ja auch nur einmal im Jahr, darf auch seinen Platz haben. Tip: Backen und verschenken. Oder nur eine Sorte backen, nennt man "künstliche Verknappung". So bist du weniger Geschmackskämpfen ausgesetzt.

 

Stelle dir am besten in der Weihnachtszeit immer wieder ein paar Fragen: 

1. Will ich mein Gewicht halten, weiter abnehmen oder ist es mir gleich, ob ich zunehme in der Advents-und Weihnachtszeit?

 

2. Welche Leckereien will ich geniessen? Welche sind bei mir "sin falta" an Weihnachten dabei? Auf welche kann ich im Gegenzug verzichen?

 

3. Wie jongliere ich bei all den Abschlussessen und weihnachtlichen Familienaktivitäten die Tellerportionen, um mich nicht ständig "pappsatt" zu fühlen, sondern die Energie und den Fokus auch gerade beim THema "Essverhalten" zu bewahren? (Tipp: Wenn du abends eingeladen bist, iss gerne zu Mittag ein Teller Suppe/oder einen kalten Salat mit etwas Hähnchenbrust.)


...und dann geniess die einmalige Zeit in vollen Zügen!!


Dienstag, 26. November 2024

Ein Hommage ans Schreiben

Wenn ich schreibe, ordnen sich meine Gedanken. Am liebsten schreibe ich per Hand. Morgens. Ins Tagebuch. Bei Mate und stiller Zeit. Ok, das war vor ca 2 Jahren. Seit Sohnemann in unser Leben getreten ist, kommt das nicht mehr allzuhäufig vor. Wollte nur kurz einmal die Erinnerung geniessen...

Zurück zu den geordneten Gedanken. Es kommt so häufig vor, dass so vieles im Alltag passiert, dass wir unseren Gedanken nicht hinterher kommen. Spätestens nach ein paar Tagen merkt man dann: "Halt. Jetzt ist Rückzug und Reflektion angesagt".

Ach, ich wollte ja über das Schreiben schreiben. Ich komme nicht mehr dazu. Diesen Blogpost verfasse ich, weil Sohnemann heute beschlossen hatte, dass er sein Mittagsschläfchen erst ab 13:30 beginnen wollte. Da war meine eigene Müdigkeit so weit verflogen, dass ich beschloss: Auf, mein Herz. Nutze die Zeit jetzt, stell dir einen Tereré auf und hau auf die Tastatur! (lach!)

Wie dem auch sei. Das Leben mit einem 15-monatigen Sohnemann zu erleben, erlaubt die ganze Bandbreite der Gefühle. Bei Sohn und Mama. Nie hätte ich gedacht, dass das Muttersein einen so mit den eigenen herausfordernden Gefühlen konfrontiert. Da bin ich dran. Kann dazu keine grossen Weisheiten momentan zum Besten geben. Sage nur so viel: Mitgefühl und Empatie gehen an alle raus, die selber in der Phase stecken. Ich zücke mittlerweile meinen Hut vor jeder Mama. Egal ob sie 1 oder 5 Kinder hat. 

Zurück zum Schreiben:

Früher machte mich eine saubere Wohnung und aufgeräumte Küche glücklich. Heute macht mich eine lebensfrohe Wohnung glücklich. Herumliegendes Spielzeug sind Teil des göttlichen Plans für uns Mamas, behaupte ich. Zumindest für mich und meine emotionale Reife sind sie es. Sie trotzen meinem Ego, weil es ihnen egal ist, ob ich ein Ordnungssymste habe oder mag, sie liegen trotzdem jeden Tag wieder herum. Habe mich damit versöhnt. Ende der Selbsttherapie.

Früher trug ich gerne Outfits, die gut kombinierten, weder over- noch underdressed waren. Heute trage ich Kleidung, mit der ich sowohl eine Rotznase tragen kann wie auf dem Spielplatz dem Kind beim Treppensteigen behilflich sein kann, ohne dass die Absätze im Sand stecken bleiben.

Bevor ich ein Kind hatte, betitelte ich einen Tag als erfolgreich, wenn ich meine To-Dos weitgehend erledigt hatte, Selbstfürsorge gehabt hatte, ein geregeltes Essverhalten, Sport, etc.... an den Tag gelegt hatte. 

Heute ist ein gelungener Tag ein Tag, wo wir viel draussen gespielt haben. Wo wir die Kinderbücher ein paar Mal durchgeblättert haben. Wenn wir einen Turm gebaut haben. Und vor allem: wenn Sohnemann abends müde ins Bettchen geht! Signalisiert es mir doch, dass er genug gespielt, genügend Bindung gehabt hat und sich ausgetobt hat (und ich ebenfalls!) 

So, meine Gedanken sind für jetzt erst einmal ruhig geworden. Sohnemann schläft immer noch. Ob ich mich wohl an den Abwasch mache???

Donnerstag, 7. November 2024

Gedankensalat zu süssen Leckereien

In ein paar Wochen beginnt die Vorweihnachtszeit... Die Supermärkte holen schon die ersten Leckereien ins Regal.  

Hilfe!  

Geht's dir auch so?

Fühlst du dich leicht überfordert und fragst dich, wie viel Süßes dir und deiner Familie eigentlich guttut?  

Hier ein paar Tipps für dich:  

  • Erlaube dir und der Familie gerne als Nachtisch nach dem Mittagessen eine kleine Handvoll Nascherei. Stillt den Süßhunger ohne sich allzu sehr auf dein Gewicht und Wohlbefinden auszuwirken. Ist gleich nach dem Mittagessen besser für dich als zum Tereré oder nach der Siesta.   
 
  • Was du nicht hast, wird dir nicht zur Last. Überlege dir vor dem Einkaufen, welche süßen "Kämpfe" du dir ins Haus holen willst, denn was du zuhause hast, wirst du (oder deine Familie) sehr wahrscheinlich auch essen. 
 
  • Sorge am Wochenende nicht nur für “gutes Essen”, sondern nähre die Vorfreude auf sinnvolle Aktivitäten. Ich stelle immer wieder fest, dass man als mennonitische Hausfrau  so geprägt ist, dass genügend "Süsses" zum Wochenende auf Vorrat im Freezer parat sein sollte. An sich eine gute Sache, wenn spontan Besuch vorbei kommt.  Wichtiger finde ich allerdings: Ein in Gottes Gnade ruhendes Herz, Tätigkeiten, die dir guttun und aufbauende soziale Kontakte stillen den Lebenshunger in dir, der sich manchmal durch übermässigen Süsshunger bemerkbar macht.

 

Dazu wünsche ich dir immer wieder Mut, dich deinem Lebenshunger zu stellen und ihn nicht mit Essen zu kompensieren. ✨

lr
 


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Brauchst du auch hin und wieder Motivation?